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Handlanger oder Wegbereiter der Zukunft?

O-Ton aus der Informationsversammlung zur Rolle des Stadtrates und zu seinem Entscheid

Kurt Sonderegger:«Mit dem Entscheid, das Metropol nicht unter Schutz zu stellen, nimmt der Stadtrat Verantwortung weg von sich selber und lässt einmal mehr andere entscheiden. Wir haben ein Ortsbild von nationaler Bedeutung. Eine dominante Baute passt da nicht ins Uferbild. Das hat 2009 eine Hochhaus­studie aufgezeigt. Jetzt geht der Stadtrat hin und will dort eine Hochhauszone schaffen. Der Stadt soll mehr Rücksicht nehmen auf seine Bürger und sich nicht von Dritten unter Druck setzen lassen.»

Andrea Vonlanthen:«An diesem Standort braucht Arbon ein Hotel. Es ist der beste Standort. Das sagt auch Thurgau Tourismus indirekt mit der Einschätzung, ein Hotel im Werk Zwei sei besser als gar keines. Hermann Hess wollte die Parzelle kaufen. In Romanshorn käme ihm doch nicht in den Sinn, an der Alleestrasse ein Hotel zu bauen! Er will es am See. Der Stadtrat hat sich Entscheidungsgrundlagen beschafft, die ihm und HRS passen. Er wird damit zum Handlanger von HRS. Der Entscheid ist keine wesentliche Lösung.»

Roland Schöni:«Was man nicht mehr halten kann, soll man loslassen und nicht unter Schutz stellen. Ich begrüsse daher den Entscheid. Vor fünf Jahren habe ich noch eine Ansicht vertreten. Aber ich bin einsichtig geworden. Angenommen, der Stadt Arbon gehörte das Metropol: Er würde da Millionen reinbuttern wollen in ein Hotel, das bei diesen Strukturen nicht wirtschaftlich betrieben werden kann? Reden wir HRS nicht schlecht! Sind wir doch froh, dass HRS in Arbon angepackt hat, was jahrelang brach gelegen hatte.»

Max Gimmel: «Das Hotel Metropol ist schlicht nicht mehr zeitgemäss. Die Arboner haben sich darin auch nie so richtig wohl gefühlt. Und jetzt wollen einige plötzlich wissen, wie es geht – und halten den Gutachtern vor, welche die Rentabilität massiv in Frage gestellt haben, dass sie falsch kalkuliert hätten. Machen wir endlich einen Punkt. Lassen wir das Hotel abreissen, machen wir Neuem Platz. Wir können immer noch überdenken, wie das in den Ausmassen werden soll. Alternativen haben wir heute präsentiert bekommen.»

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