Haltlose Vorwürfe

Das Sparpotenzial von 500 000 Franken sei aus der Luft gegriffen, behauptet Herr Wüst. Sind die Zahlen geschönt, um die Bevölkerung für die Fusion zu gewinnen?

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David H. Bon Gemeindeammann (Bild: Chris Mansfield)

David H. Bon Gemeindeammann (Bild: Chris Mansfield)

Das Sparpotenzial von 500 000 Franken sei aus der Luft gegriffen, behauptet Herr Wüst. Sind die Zahlen geschönt, um die Bevölkerung für die Fusion zu gewinnen?

Herr Wüst hat wie alle Mitglieder der Arbeitsgruppe «Finanzen» Zugang zu allen Zahlen beider Gemeinden und dem Finanzbericht der OBT, welcher auch der Öffentlichkeit und Presse vorgestellt wurde. Dieser Spezialbericht wird zusammen mit dem Schlussbericht der Bevölkerung zur Verfügung gestellt. Das Synergiepotenzial ist ausgewiesen und insbesondere in den Bereichen Verwaltung, Behörde und Liegenschaften vorhanden.

Die Projektleitung habe in ihrem Bericht die Einwände der Arbeitsgruppe «Finanzen» nicht berücksichtigt, sagt Herr Wüst. Dabei sei ihnen versichert worden, die Botschaft werde gemeinsam erarbeitet. Warum der Sinneswandel?

Wir möchten darauf hinweisen, dass es um den Schlussbericht der Arbeitsgruppen geht und nicht um die Botschaft der Behörden, welche erst auf die Abstimmung vorbereitet und kommuniziert wird. Der Schlussbericht wurde von Herrn Kleiner aufgrund der Rückmeldungen aus den Arbeitsgruppen erarbeitet. Diese hatten die Möglichkeit für Korrekturen und redaktionelle Inputs, und sie haben diese Möglichkeit auch rege genutzt.

Herr Wüst kritisiert, dass es der Projektleitung gar nicht darum gegangen sei, Vor- und Nachteile einer Fusion einander gegenüberzustellen, sondern nur Argumente zu finden, die für den Zusammenschluss sprechen. Spielt die Projektleitung ein falsches Spiel?

Dieser Vorwurf entbehrt jeglicher Grundlage. Die Arbeitsgruppen arbeiteten selbständig. Im Bericht sind Vor- und Nachteile erläutert und aufgelistet. In der Tat kommen die Arbeitsgruppen ohne Einflussnahme von Projektleitung und Behörden zum Schluss, dass einer Fusion aus sachlichen Gründen nichts im Wege steht. Es ist verständlich, dass dies einem Gegner des Fusionsgedankens missfällt. (mso)

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