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HAGENWIL: UBS unterstützt die Schloss-Renovation

30000 Franken will die Bank an die anstehenden Arbeiten im Wasserschloss beitragen. Die Sanierung wird die angegriffene Statik der Südseite stabiliseren.
Wasserschloss Hagenwil. (Bild: Reto Martin, 8. April 2013)

Wasserschloss Hagenwil. (Bild: Reto Martin, 8. April 2013)

Positive Nachrichten für den Verein «Freunde des Wasserschlosses Hagenwil» und für die Schlossbesitzer: Die UBS Kulturstiftung steuert 30000 Franken an die anstehende Sanierung bei. Ende Jahr hat der Stiftungsrat schweizweit 49 Projekten eine Unterstützung zugesichert. Neun davon sind Ostschweizer Projekte. So fliessen von den 1,5 Millionen Franken Unterstützungsgelder 130000 Franken in die Ostschweiz.

Die Kulturstiftung hat anerkannt, dass ein Teil der Ringmauer, der Schlosshof oder das alte Waschhaus dringenden Renovierungsbedarf haben. Diese Arbeiten werden rund 2,5 Millionen Franken verschlingen, wie der bei der Renovation federführende Verein berechnet hat. Da das Schloss unter nationalem Denkmalschutz steht, werden Gemeinde, Kanton und Bund einen namhaften Beitrag an die Renovation leisten. Der entsprechende Beitrag der Gemeinde wurde an der Gemeindeversammlung Anfang Dezember kurz erläutert und von den Stimmberechtigten als fester Budgetposten gutgeheissen.

Rund 750000 Franken will der Verein selber zusammen tragen. Dazu hat er ein Fundraising gestartet, bei dem dank grosszügigen Spendern schon eine erhebliche Summe zusammen gekommen ist.

Mit einem speziellen Akt eröffnete Vereinspräsident Bernhard Koch Ende Oktober 2017 die umfangreichen Renovationsarbeiten, die in Etappen gegliedert bis 2020 dauern werden. Er erklärte damals, dass zwar genügend Geld zusammengetragen sei, um die erste Etappe zu finanzieren, dass aber für die vollständige Finanzierung noch eine grössere Summe fehlt. Der Beitrag der UBS ist ein willkommener Fortschritt.

Nach der Renovation wird die Statik der Südwand und des Restaurant-Teils stabilisiert sein. Gleichzeitig wird es möglich sein, das Restaurant Richtung Westen zu verlängern, so dass künftig mehr Raum zur Verfügung steht. Der Wehrgang im Westen des Schlosses soll geöffnet werden. Eine feste Nutzung ist derzeit nicht vorgesehen, doch könnte der renovierte Wehrgang optimal als Raum für einen Apéro oder Ähnliches dienen. Ein besonderes Augenmerk legt der Verein auf die Renovierung des Wöschhüslis im Schlosshof, genaueres ist aber noch nicht bekannt.

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

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