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HAGENWIL: Es geht an die Substanz

Der Vorhang ist gefallen, die achte Schlossfestspiel-Saison ist vorbei. Geblieben sind positive Eindrücke. Im nächsten Jahr steht eine französische Komödie auf dem Programm.
Rita Kohn
Hauptdarsteller Jan Opderbeck stand sowohl im Abendstück als auch im Kinderstück auf der Bühne. (Bild: Rita Kohn)

Hauptdarsteller Jan Opderbeck stand sowohl im Abendstück als auch im Kinderstück auf der Bühne. (Bild: Rita Kohn)

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung .ch

Jan Opderbeck ist müde. Und gleichzeitig voller Elan. Die Saison der Schlossfestspiele Hagenwil steckt ihm noch in den Knochen. «Es geht an die Substanz», gesteht er. Immerhin stand er für so viele Vorstellungen wie noch nie bei den Schlossfestspielen auf der Bühne. «Das geht ganz schön an die Substanz», gesteht der Schauspieler. Trotz allem findet er es schade, dass die Saison vorbei ist. «Es war eine gute Zeit.»

Schon jetzt weiss Jan Opderbeck, dass er auch im kommenden Jahr auf der Festspielbühne stehen wird. Unter anderem zusammen mit Falk Döhler, der in der vergangenen Saison zwar nicht zum Ensemble gehörte, aber dem Festpielpublikum kein Unbekannter ist.

Die Vorbereitungen sind schon angelaufen

Noch ist das Ensemble für die Spielzeit 2018 nicht ganz fix, doch die Vorbereitungen auf die nächste Saison sind bereits angelaufen. «Die ersten Verträge sind unter Dach», sagt Regisseur und Produzent Florian Rexer. Gespielt wird «Die Affäre Rue de Lourcine» von Eugène Marin Labiche. Es sei eine urkomische ­Komödie und bilde einen guten Gegensatz zum eher ernsthaften Dürrenmatt-Stück «Die Physiker», das in diesem Jahr auf dem Programm stand.

Auch für ein Kinderstück hat sich Florian Rexer schon entschieden: Es wird das Grimm-Märchen «Tischlein deck Dich» sein. Die Kinderaufführungen haben sich etabliert. In diesem Jahr waren die Vorstellungen sehr gut besucht, obwohl es zunächst anders erschien. Das heisse Sommerwetter lockte anfänglich eher in die Badi als ins Schloss. «Ich bin glücklich, dass das Stück dann doch so grossen Anklang gefunden hat.»

Auch Schauspieler Jan Opderbeck freut sich über das gute Echo auf das Kinderstück: «Es war der perfekte Ausgleich für mich», sagt er. Die Rolle in «Die Physiker» sei sehr aufwendig gewesen und so habe ihm die beschwingtere Rolle des Esels bei «Die Bremer Stadtmusikanten» gut getan.

Sehr gute Auslastung und viel positives Echo

Florian Rexer zieht eine positive Bilanz über die achte Spielsaison. Nicht nur, dass die Auslastung ausgezeichnet gewesen sei, auch das Echo sei überall positiv ausgefallen. «Dabei haben wir mit dem Dürrenmatt-Stück eine eher schwere Kost vorgesetzt», sagt er. Besonders angetan hätten es ihm die Schülervorstellungen: «Wir hatten alle etwas Respekt davor», bekennt er. Aber die Jugendlichen haben das Stück mit grossem Interesse und Begeisterung verfolgt.

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