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HAGENWIL: Bis April fertig

Die erste Etappe der grossen Schlosssanierung ist angelaufen. Zunächst wird der westliche Wehrgang angehoben und begradigt. Der Schlossbetrieb läuft in dieser Zeit weiter.
Rita Kohn
Schlossherr Andi Angehrn, Architekt Thomas Kaczmarek und Vereinspräsident Bernhard Koch begutachten im westseitigen Wehrgang die Balkenkonstruktion. (Bild: Rita Kohn)

Schlossherr Andi Angehrn, Architekt Thomas Kaczmarek und Vereinspräsident Bernhard Koch begutachten im westseitigen Wehrgang die Balkenkonstruktion. (Bild: Rita Kohn)

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

Es ist ein grosser Brocken, den sich der Verein der Freunde des Wasserschlosses Hagenwil vorgenommen hat. 2,5 Millionen Franken müssen aufgebracht werden, um dringend notwendige Sanierungsarbeiten auszuführen. «Wir sind auf Kurs», sagt Vereinspräsident Bernhard Koch. Noch ist die Summe nicht ganz zusammengekommen, doch ist das Ziel in Sichtweite. Allerdings, so sagt Koch, sei es für den Verein und damit das Schloss wichtig, dass weitere Mitglieder gewonnen werden könnten. Denn die aktuell laufende Sanierung wird nicht die letzte sein, die zum Erhalt des Schlosses nötig ist.

Bei den Vorarbeiten zur ersten Etappe kamen keine unangenehmen Überraschungen mehr ans Licht. Die Substanz sei wie erwartet, sagt Architekt Thomas Kaczmarek, der für die Sanierung verantwortlich ist. Konkret müsse der westliche Wehrgang im Bereich Schlosshof rund 20 bis 30 Zentimeter angehoben werden, damit er wieder begradigt ist. Ausserdem gibt es einige Balken zu ersetzen.

Es waren viele Vorbereitungen nötig

Nach dem symbolischen Spatenstich im Oktober war von den angekündigten Arbeiten kaum etwas zu sehen. «Es waren umfangreiche Vorbereitungen nötig», erklärt Bernhard Koch. Der ganze Bereich, der mit der ersten Sanierungsetappe erfasst wird, musste ausgeräumt werden, Verschalungen und Decken mussten entfernt und der Zustand jedes einzelnen Balkens geprüft werden. Im Zuge dieser Vorarbeiten wurde auch klar, dass die Etappierung der Sanierung anders erfolgen muss, als geplant. «Die erste Etappe ist etwas kleiner geworden, ein Teil der Arbeiten sind in die zweite Etappe verschoben worden», sagt Thomas Kaczmarek. So unter anderem die Sanierung des Wöschhüslis im Schlosshof.

Das bedeutet jedoch, dass die zweite Etappe mit der umfangreichen Sanierung des Restaurants eine noch grössere zeitliche und logistische Herausforderung wird. Für den Schlossbetrieb hat vor allem die zweite Etappe weitreichende Konsequenzen. «Wir können während der Arbeiten den Restaurant-Betrieb nicht aufrechterhalten», sagt Schlossherr Andi Angehrn. Der Bankettbetrieb hingegen könne auch in dieser Zeit weitergeführt werden, da dieser weitgehend unabhängig von den Restaurant-Räumlichkeiten funktioniere.

Für den Schlossherrn bedeutet die mehrwöchige Zwangspause, die ab Jahresbeginn 2019 bis voraussichtlich April dauern wird, dass er personelle Konsequenzen ziehen muss. Zusammen mit dem Team versuche er, eine gute Lösung zu finden. Er könne auf gute Leute zählen und würde diese nur ungern verlieren. Einen mehrmonatigen Ausfall könne er nicht einfach überbrücken. Selbst mit dem Bankettbetrieb nicht. «Wir sind uns der Verantwortung bewusst», sagen Thomas Kaczmarek und Bernhard Koch. Die Arbeiten müssten in der vorgesehenen Zeitspanne ausgeführt werden, damit der Betrieb so schnell wie möglich wieder anlaufen kann.

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