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Hafenzone: Grüne bleiben sich treu

Das Grüne Forum hat im Hinblick auf die Rechnungsgemeinde am 21. Juni Stimmfreigabe in Bezug auf die neue Hafenzone auf dem Güterschuppenareal beschlossen. Die Argumente dafür und dagegen würden sich die Waage halten.

ROMANSHORN. Das Grüne Forum kommt auch bei der zweiten Beratung der Vorlage zum gleichen Ergebnis: Die Partei beschliesst Stimmfreigabe in Bezug auf die Hafenzone. Bereits im Vorfeld der ersten Abstimmung im letzten November konnte sie sich weder zu einem Ja noch einem Nein durchringen. Das Pro und Contra halte sich die Waage, heisst es in einer Mitteilung.

Chancen für ein Hotel

Die Definition der Hafenzone ermögliche die bauliche Nutzung mit touristischer Ausrichtung. Darin eingeschlossen seien auch Hotel- und Restaurationsbetriebe, schreibt das Grüne Forum. Zudem seien Wohnnutzungen nur sehr eingeschränkt möglich. «Die Aufwertung des Romanshorner Hafens mit einem Hotel, wie es der Unternehmer Hermann Hess vorgestellt hatte, hätte nach Auskunft der IG Hafen durchaus Chancen, zumal die vorgesehene Ausnahmebestimmung zu Höhen und Lagen von Bauten gestrichen worden ist.» Diese Korrektur ist der Grund, warum die Romanshorner nochmals über die Hafenzone abstimmen müssen.

Gemäss Informationen der Gemeinde brauche es allerdings für die Erstellung eines Hotels oder Restaurants einen Gestaltungsplan, der mehr erlaube als eine Hafenzone. Da sei aber eine Referendumsmöglichkeit vorgesehen, steht in der Mitteilung.

Arbeiten, einkaufen, wohnen

Das Grüne Forum setzt sich nach eigenen Angaben seit Jahren für eine massvolle und nachhaltige Entwicklung des Hafens und Romanshorns ein. «Es gilt, das einheimische Gewerbe, den Tourismus und Romanshorn als Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs zu fördern», steht in der Mitteilung. Ein Hotelprojekt am Hafen komme diesem Anliegen entgegen. Gleichzeitig entspreche es dem grünen Grundsatz der kurzen Wege – arbeiten, einkaufen und wohnen auf engem Raum. So würde eine gemischte Nutzung am Hafen Sinn machen können, heisst es weiter.

Das Leben und Wohnen am Wasser sei zu bündeln, um auch Freiräume zu erhalten, sprich Parkplätze weg vom See zu bringen.

Wohnbauten vom Tisch

Gegen die Hafenzone spreche auch, dass in absehbarer Zeit wohl kein Investor Wohnbauten an dieser Stelle plane. «Sie hat also ihre Schuldigkeit getan», heisst es in der Mitteilung. Romanshorn gelte immer noch als grosses Dorf, das keine Projekte «zum Klotzen» nötig habe. Ein Hotel sei auch auf dem Bodanareal oder an anderer Stelle möglich. (red.)

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