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«Ha-Fri» unterrichtete 20 Jahre am Lehrerseminar

Zum Gedenken
Hans Vogel

Anfang Februar haben Familie und Freunde, Kollegen und ehemalige Schülerinnen und Schüler in der Kirche Wallisellen von Hanspeter Hartmann-Frick Abschied genommen. «Erlöst und dankbar», so liess er selber in einer Anzeige mitteilen, «bin ich nach kurzer Krankheit von meinem himmlischen Vater heimgerufen worden und in die Zeitlosigkeit übergetreten.»

Hanspeter Hartmann-Frick, oft «Ha-Fri» genannt, erlebte seine Jugend in Schaffhausen und Zürich. Nach seiner beruflichen und militärischen Ausbildung unterrichtete er ab 1945 vier Jahre auf allen Schulstufen an der Schweizer Schule Lima in Peru. Nach seiner Rückkehr in die Heimat folgten Jahre als Lehrer an verschiedenen Sekundarschulen im Kanton Zürich, ab 1955 in Wallisellen. Da konnte er sich berufsbegleitend, dank der aufmunternden und verständnisvollen Unterstützung seiner Ehefrau Mädi, an der Universität Zürich zum Mittelschullehrer weiterbilden. Von 1966 bis 1986 wirkte er dann als Biologie- und Chemielehrer am Seminar Kreuzlingen. Hier erlebte er eine fruchtbare und beglückende Zusammenarbeit mit seinem Fachkollegen Peter Zimmermann. Die beiden pflegten einen regen Gedankenaustausch über viele fachliche und pädagogische Fragen. Mit Freude unterrichtete er «die noch weitgehend ländlich geprägte Schülerschaft» (Zitat «Ha-Fri»). Er scheute sich nicht, im Zusammenhang mit Biologie und Leben auch philosophische und religiöse Fragen zur Sprache zu bringen, was ihm bisweilen den Spitznamen «Ha-Fri, der Biosoph» eintrug. Auf den alljährlichen Alpenflora-Exkursionen kam seine Begeisterung für die Natur und die Bergwelt zum Ausdruck.

Nur ungern trennte er sich bei seiner Pensionierung von seiner Lehrtätigkeit. Er zog mit seiner Frau in den uralten Familien-Stammsitz im Bündner Bergdorf Furna, doch bald kehrten sie zurück nach Wallisellen. Hier war seine erneute Mitarbeit in der Kirchenpflege geschätzt, und er war im Männerchor und Seniorenturnen willkommen. Aber auch während seiner über 30-jährigen Rentnerzeit blieb er mit der Kreuzlinger Schule verbunden durch den jeweiligen Besuch des Jahresschlusses der Lehrerschaft. Wir behalten «Ha-Fri» in dankbarer Erinnerung.

Hans Vogel

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