Gute Geister wirbeln im Hintergrund

Vor zwei Wochen fand der Kantonale Spieltag in Romanshorn statt. Der Turnverein hatte ihn organisiert. Soweit ist das löblich, aber nichts Besonderes – denn der Turn- und andere Romanshorner Vereine veranstalten immer wieder regionale oder kantonale Anlässe in der Stadt am Wasser.

Christoph Sutter
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Vor zwei Wochen fand der Kantonale Spieltag in Romanshorn statt. Der Turnverein hatte ihn organisiert. Soweit ist das löblich, aber nichts Besonderes – denn der Turn- und andere Romanshorner Vereine veranstalten immer wieder regionale oder kantonale Anlässe in der Stadt am Wasser. Et voilà – Wasser: Das ist mein Stichwort. Am Vormittag besagten Spieltages begoss Petrus Sportlerinnen und Sportler im grossen Stil, um nicht zu schreiben, wie aus Kübeln. Natürlich wurden nicht nur die standhaften Personen, sondern vor allem auch die Volleyball- und Faustballplätze, die in der Sportwiese plaziert waren, durch und durch nass.

Glücklicherweise verbesserte sich die Wetterlage bald und der Sportanlass konnte mit wenigen Änderungen zu Ende geführt werden.

Gewiss präsentierte sich die Sportplatzwiese nicht mehr ganz so keusch, nachdem sie derart malträtiert worden war. Und hier setzt nun mein eigentlicher Leuchtturm an: Kaum eine Woche später zeigte sich die Wiese wieder in gutem Zustand und bot Grund (und Boden) für tolle Fussballtrainings oder Turnlektionen. Das dank einigen guten Geistern des Werkhofs. Tja – und da darf der Bogen doch wirklich mal etwas weiter gespannt werden: Wie oft sind diese «Mainzelmännchen» nach einem Fest am See dafür verantwortlich, dass schon kurz nach dem Anlass unsere Stadt am Wasser wieder blitzt und blankt? Sie sorgen für das Holz bei der öffentlichen Feuerstelle. Oder sie erfreuen jegliche Augen im Seepark durch die blühende Blumenpracht. Natürlich ist die Aufzählung nicht abschliessend – aber abschliessend möchte ich im Namen der Romanshorner einfach einmal ein fettes «Dankeschön» sagen.