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GUTBERTSHAUSEN: Arbeiten kommen gut voran

An der Gemeindeversammlung von 28. November 2016 genehmigten die Sulger Stimmbürger einen Kredit für das Hochwasserschutzprojekt in Weiler. Am 3. April starteten die Arbeiten am Projekt.
Fast eine halbe Million kostet der Hochwasserschutz bei Gutbertshausen. (Bild: Georg Stelzner)

Fast eine halbe Million kostet der Hochwasserschutz bei Gutbertshausen. (Bild: Georg Stelzner)

Am 14. Juni 2015 führte ein Unwetter zu erheblichen Schäden in den Gemeinden des Aachthurlands. Ebenfalls betroffen war der zwischen Sulgen und Götighofen liegende Weiler Gutbertshausen. Aufgrund der geringen Kapazität und Verklausungsanfälligkeit des Staatsstrassendurchlasses und der nachfolgenden Eindolungsstrecke trat das Wasser über die Ufer des Baches und überschwemmte Keller, Flurwege, Gärten, Wiesen und Äcker. Erst 200 Meter unterhalb des Weilers fand das ausgetretene Wasser seinen Weg zurück in den offenen Bach.

Die Gemeinde nahm das verheerende Ereignis zum Anlass, ein Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekt für Gutbertshausen auszuarbeiten, welches die Überflutungshäufigkeit für das Siedlungsgebiet sowie das Landwirtschaftsland markant reduzieren wird. Die Dringlichkeit des Projektes überzeugte auch die Gemeindeversammlung vom 28. November. Sie genehmigte für das Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekt einen Kredit von rund 460 000 Franken für die Anpassung des Staatsstrassendurchlasses, die Gerinneanpassung oberhalb der Staatsstrasse und die Bachöffnung unterhalb der Staatsstrasse auf einer Länge von 230 Metern.

Da die zu erwartenden Bundes- und Kantonsbeiträge rund 300 000 Franken betragen, verbleiben der Gemeinde Nettokosten von rund 161 000 Franken.

«Die Umsetzung des Projekts startete am 3. April», erklärt Andreas Opprecht, Gemeindepräsident von Sulgen. «Bis Ostern war das Wetter für die Bauausführung gut, so dass bereits rund ein Drittel der Arbeiten ausgeführt werden konnten», fügt er hinzu. Andreas Opprecht ist zuversichtlich, dass ein Grossteil der weiteren Arbeiten bis Ende Mai ausgeführt werden können.

Von August bis Weihnachten wird laut Andreas Opprecht der zweite Projektteil in Angriff genommen. «Dabei wird die Brücke bei der Kantonsstrasse erstellt». Bis anhin verlaufen die Bauarbeiten im festgelegten, zeitlichen Rahmen. «Sollte der Boden nach Regenfällen stark durchnässt werden, rechnen wir mit kleinen Verzögerungen», sagt Andreas Opprecht. Zudem geht der Gemeinderat zum heutigen Stand davon aus, dass der beantragte Kreditrahmen eingehalten werden kann.

Monika Wick

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

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