Gut besuchte, aber teure Vorträge

Die Erfa-Gruppe Weinfelden zieht eine positive Bilanz zu den Veranstaltungen in diesem Jahr. Sorge bereitet die Finanzierung von Wunschreferenten.

Christof Lampart
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Bernhard Spirig nimmt von Christoph Lanter den Preis entgegen. (Bild: Christof Lampart)

Bernhard Spirig nimmt von Christoph Lanter den Preis entgegen. (Bild: Christof Lampart)

WEINFELDEN. Vorstandsmitglied Christoph Lanter zog an der Jahresendveranstaltung der Erfa-Gruppe Weinfelden vor über 120 Mitgliedern und Gästen eine positive Bilanz über die Veranstaltungen 2012. Im Durchschnitt haben 81 Personen die Vorträge besucht, was Lanter als «sehr erfreulich» wertet. Auch 14 neue Mitglieder seien «ein tolles Zeichen» dafür, dass die Vereinigung lebe.

Höherer Mitgliederbeitrag?

Doch auch bei der Erfa ist nicht alles Gold, was glänzt. Zwar konnte in diesem Jahr der Mitgliederbeitrag je Firma auf 150 Franken belassen werden, doch die Tatsache, dass immer mehr Referenten ein ordentliches Honorar sehen wollten, erschwere oder verunmögliche in vielen Fällen die Finanzierung von Wunschreferenten. Aus diesem Grund werde sich, so Lanter, der Vorstand im kommenden Jahr Gedanken darüber machen, wie die Erfa zu mehr Geld kommen beziehungsweise es einsparen könne. Zur Debatte stünden sowohl die Erhöhung des Mitgliederbeitrages als auch die Reduktion von zwei auf ein Abendessen, welche bis dato an der Jahresendveranstaltung an die Mitglieder gratis abgegeben wurden.

Preis geht an Bernhard Spirig

Stilvoll musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Wallbanger Jazzgroup aus Frauenfeld. Erstmals verliehen wurde der Preis «Das ehrlichste Feedback», und zwar an das Erfa-Vorstandsmitglied Bernhard Spirig. Wie es sich zeigte, hatte sich dieser in einem Rundmail über die überrissenen Forderungen eines Referenten aufgeregt – und dabei nicht beachtet, dass das Klicken auf «An alle antworten» auch ebendiesen Referenten mit einschloss.