Guggen eröffnen Fasnacht

AMRISWIL. Vier Formationen werden morgen mit einem Sternmarsch das Fastakel eröffnen, das die Fasnachtssaison 2015/16 einläutet.

Merken
Drucken
Teilen

Am Samstag ist es wieder so weit: Die Narren werden losgelassen und treffen sich zum 10. Fastakel mit Monsterkonzert. Erstmals findet der Auftakt zur Amriswiler Fasnacht auf dem Marktplatz statt im Pentorama statt. Das Motto der Hauptfasnacht im Februar 2016 lautet heuer «China-Town».

Glöggli Clique», «Marktplatzpfuuser», Rungglä Süüder und Arbor Felix Hüüler: Vier Guggenmusiken eröffnen morgen Samstag, 7. November, die traditionelle Amriswiler Fasnacht, das Fastakel. Das bedeutet: Sternmarsch ab 17.17 Uhr, zwei Guggen bewegen sich lautstark vom Coop, die anderen beiden vom Amriville ausgehend, in Richtung Marktplatz. Gemeinsam treffen sie sich dort zum schaurig orchestralen Monsterkonzert. 150 Guggerinnen und Gugger sind mit von der Partie, etwas weniger als in den Vorjahren.

Vermehrt Anlässe

Der Grund dafür ist an sich erfreulich. Kontinuierlich stieg an verschiedenen Orten in der Schweiz die Beliebtheit des alten Brauchs in den vergangenen Jahren an. Der Amriswiler Anlass hat sich gar zur beliebtesten und grössten Fasnacht der Region gemausert. Konsequenz davon ist allerdings, dass die Guggen in den Tagen um den 11. November ausgelastet sind und dabei an ihre Grenzen stossen. «Klar hätten wir uns mehr Guggen gewünscht. Um diese Zeit ist es nicht leicht, Guggen zu gewinnen. Es gibt einfach zu viele Anlässe», sagt André Schlatter, Präsident der Narrengesellschaft Muggäfurz (mufu). «Für uns ist es aber wichtig, dem Amriswiler Fasnachtspublikum trotzdem ein musikalisches Spektakel zu bieten, diesmal halt draussen auf dem Marktplatz.»

Feiern auf dem Marktplatz

Festgelände für die Fasnächtler ist der östliche Teil des Markt-platzes. «Für den Festbetrieb stehen ein kleines Zelt für Witterungsempfindliche, daneben ein Barbetrieb, Getränke und Verpflegung zur Verfügung. Die Guggen spielen wie beim Glöggli-Air auf einer Bühne im Freien bis etwa 20 Uhr. Gefeiert wird auf dem Marktplatz von 17.17 bis 22 Uhr, danach in den Beizen», so André Schlatter. (sti)