Grüne wollen vierten Sitz

Die Fraktion der Grünen Weinfelden bietet den Wählern eine grosse Auswahl: Mit 23 Frauen und Männern zieht die Partei in den Wahlkampf für das Gemeindeparlament.

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Neun Männer, elf Frauen: 20 von 23 Kandidierenden der Weinfelder Grünen stellten sich dem Fotografen. (Bild: pd)

Neun Männer, elf Frauen: 20 von 23 Kandidierenden der Weinfelder Grünen stellten sich dem Fotografen. (Bild: pd)

weinfelden. Die Fraktion der Grünen hat in den letzten Jahren die Debatten im Weinfelder Gemeindeparlament mit fundierten und differenzierten Voten mitgeprägt. Für die Wahlen vom 15. Mai tritt die Fraktion mit 23 Kandidatinnen und Kandidaten an, wie Susann Forster, Gemeindeparlamentarierin und grüne Bezirksparteipräsidentin, mitteilt.

Den Wählern werde eine grosse Auswahl angeboten, stammten doch die Kandidierenden aus allen Alters- und Berufsgruppen. Forster: «Die Grünen sind somit menschlich und fachlich gut aufgestellt.»

Ziel sei, einen zusätzlichen, das heisst vierten Sitz, zu gewinnen. Susann Forster, Martin Müller und Madlen Portmann vertreten die Grünen bisher im Gemeindeparlament. Susann Forster räumt ein, dass die grüne Sicht der Dinge oft diametral zur Mehrheit im Rat stünde. Messe man den Erfolg aber an der Langzeitwirkung, falle die Bilanz positiver aus.

Susann Forster verweist darauf, dass verschiedene Projekte geplant und umgesetzt worden sind, welche die Grünen in der letzten Legislatur angeregt haben.

So konnte Weinfelden das Label Energiestadt entgegennehmen, im neuen Verkehrsrichtplan sind in den Wohngebieten flächendeckend Tempo-30-Zonen ausgeschieden worden, und das Zentrum wird zur Begegnungszone.

Forster: «Mit einer Petition und weiteren parlamentarischen Anträgen wurde erreicht, dass gedeckte Veloparkplätze im Sportzentrum Güttingersrütti realisiert wurden. Auf der Nordseite des Bahnhofs wird das Angebot der Veloparkplätze erweitert, und auch bei der Neugestaltung der Rathausstrasse sind Veloparkplätze geplant.»

Die Parlamentarierin betont, dass die Grünen in der nächsten Legislatur mit weiteren Themen die Früchte ihrer Aufbauarbeit ernten wollen.

Das sind gemäss Angaben von Susan Forster: Verkehrsplanung für den Langsamverkehr mit durchgehenden Velowegen und Trottoirs, Schulwegsicherung, Papier sparendes Versenden der Abstimmungsunterlagen, Busbetrieb zur Güttingersrütti und weiterer Gemeindegebiete, bauliche Massnahmen zur Einhaltung der Tempo-30-Zonen sowie energietechnische Sanierung von gemeindeeigenen Bauten. (es./pd)