Grosses Interesse am Ferienpass

ROMANSHORN. Der Ferienpass hat gehalten, was er versprach. 251 Kinder liessen sich von den 100 Angeboten inspirieren. Minigolf und das Kino haben die Schüler in Scharen angezogen.

Markus Bösch
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Kinder bemalen Dekorationen. (Bild: Markus Bösch)

Kinder bemalen Dekorationen. (Bild: Markus Bösch)

Die Zahlen sind einmal mehr eindrücklich. Über 100 Kursleiter und ebenso viele Helfer betreuten die 100 Angebote des diesjährigen Ferienpasses.

115 Mädchen und 136 Buben benutzten die vielfältigen Gelegenheiten, sich sportlich und kreativ zu betätigen und Neues kennenzulernen.

Fremdsprachige Kinder dabei

«40 Kinder kamen aus benachbarten Gemeinden, vor allem aus Salmsach. Besonders gefreut haben wir uns über die 30 fremdsprachigen Kinder», sagen Vera Kirchner und Fabienne Tobler-Müggler. Sie leiten das 20köpfige Team, das den Ferienpass organisiert. Erstmals seien zusammen mit der Kulturvermittlerin Flyer in acht Sprachen erstellt und in den ersten zwei Primarschulklassen verteilt worden. Offensichtlich habe dies Wirkung gezeigt.

Gratis und speziell

Neben der Arbeit im OK-Team werde der Ferienpass ermöglicht durch den Einsatz der Verantwortlichen der involvierten Vereine, Gruppierungen und Institutionen. Die Schulen hätten die Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

Die Beteiligten hätten keine Mühen gescheut, abwechslungsreiche Programme auf die Beine zu stellen. Und einmal mehr haben Minigolf und das Kino die Kinder in Scharen angezogen: Mit dem Pass war das Spielen in der Anlage am See gratis, und im Kino Modern gab's Chips und Glace zum Gratisfilm «Die Hexe Lili».

Dank des Sponsorings von Pro Juventute und Frauenverein gab es drei weitere Leckerbissen: Die Kinder konnten an Breakdance-Workshops, am Sportstacking und am WWF-Kurs «Was lebt am und im Bach?» teilnehmen.

Auch Neues

Zudem waren neue Institutionen mit von der Partie: Skema-Kung-Fu hiess ein Selbstverteidigungskurs, und beim Autobau, bei der Polizei und im Sozialunternehmen Brüggli standen die Türen weit offen.