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GOTTLIEBEN: Generalversammlung des Arbeitgeberverbandes

Die Kreuzlinger Arbeitgeber beklagen sich über den Konkurrenzkampf mit dem nahen Ausland.

«Wir machen uns Sorgen wegen der Hochpreisinsel Schweiz», sagte Jürg Kocherhans, Präsident des Arbeitgeberverbandes Kreuzlingen und Umgebung (AGV), in seinen Begrüssungsworten zur Jahresversammlung im Waaghaus. Aus eigener Erfahrung könne er von oft überteuerten Einkäufen berichten. «Küchengeräte aus Deutschland müssen wir bei der Schweizer Tochter einkaufen, überteuert und mit geringerer Auswahl. Alle Versuche, die Geräte direkt in Deutschland einzukaufen, werden unterbunden», ärgerte sich Kocherhans. Betroffen sei auch der Online-Handel und während die EU Massnahmen gegen das so genannte Geo-Blocking ergriffen habe, sei die Schweiz noch weit entfernt davon.

Ein starkes Exportplus

Der möglichst ungehinderte Zugang zum EU-Markt sei für die Schweiz heute und in Zukunft zentral, meinte Sekretär Fabian Kapfhamer in seinem Jahresbericht. Entscheidend sei ein neues Vertragswerk, in dem die institutionellen Rahmen und gleichzeitig der Zugang zum Markt enthalten sein müssten. Positives konnte der Sekretär von der Thurgauer Wirtschaft berichten: «Die Industriebetriebe meldeten Anfang 2018 eine deutlich bessere Geschäftslage als drei Monate zuvor». Im Jahr 2017 habe die Thurgauer Wirtschaft ein Exportplus von 2,9 Prozent erreicht.

Die Baukonjunktur sei zwar lebhaft, habe sich aber zuletzt deutlich abgekühlt, erklärte Fabian Kapfhamer. Anfang 2018 habe noch immer jeder dritte Thurgauer Baubetrieb seine Geschäftslage als gut beurteilt. Die insgesamt freundliche Konjunktur mache auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar: «Ende 2017 lag die Arbeitslosenquote bei 2,2 Prozent, ein Jahr zuvor noch bei 2,9 Prozent».

100-jähriges Jubiläum wird gefeiert

Fabian Kapfhamer präsentierte anschliessend auch die Rechnung des AGV. Bei einem Aufwand von 59675 Franken und einem Ertrag von 64345 Franken schloss die Rechnung mit einem Gewinn von 4670 Franken. Das Eigenkapital betrug Ende des letzten Jahres 278445 Franken. Die Jahresversammlung bewilligte einen ausserordentlichen Budgetposten von 25000 Franken für den Jubiläumsanlass «100 Jahre AGV» vom 5. Oktober im Kreuzlinger Dreispitz. Für die Wahlen in den Vorstand stellten sich ausser Olivier Dürr alle Mitglieder nochmals zur Verfügung. Neben Jürg Kocherhans wurde Monica Müller, Marcel Braun, Peter Grimm, Christian Juchli, Reto Rutz, Marc Vogl und Michael Zecchinel gewählt. Neu im Vorstand sind Attila Wohlrab und Giuseppe Chillari.

Im Anschluss an die GV präsentierte Patrick Marti, Geschäftsführer der Mobility Genossenschaft einen Vortrag über die Entstehung der Mobility-Autos und deren beeindruckende Erfolgsgeschichte. Von Anfang an sei das Konzept erfolgreich gewesen, heute biete die Genossenschaft 3000 Autos in neun verschiedenen Kategorien an, habe 4200 Business- und 150 000 Privatkunden. (kp)

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