Gottesdienst für Tiere

Sitterdorf. Pferde, Meerschweinchen, Pudel, Esel, ein Berner Sennenhund, Ziegen, Kühe auf der angrenzenden Wiese, ein Dalmatiner und eine grosse Anzahl weiterer Hunde nahmen mit ihren Besitzern am Segnungsgottesdienst für Tiere vor der Kapelle Degenau teil.

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Tiere als gesegnete Geschöpfe. (Bild: pd)

Tiere als gesegnete Geschöpfe. (Bild: pd)

Sitterdorf. Pferde, Meerschweinchen, Pudel, Esel, ein Berner Sennenhund, Ziegen, Kühe auf der angrenzenden Wiese, ein Dalmatiner und eine grosse Anzahl weiterer Hunde nahmen mit ihren Besitzern am Segnungsgottesdienst für Tiere vor der Kapelle Degenau teil.

Pfarrer Christoph Baumgartner lud seine Mitchristen ein, sich gedanklich mit folgendem Bild zu befassen: Ein Bauer, der ein neugeborenes Kälbchen auf den Schultern trägt, eine Alpweide, auf der die verschiedenen Kräuter gedeihen. Er zeigte damit auf, wie Pflanzen, Tiere und Menschen zusammengehören.

Ein Bild für die Vielfalt, die Einheit und den Reichtum der Schöpfung. 2010 als «Jahr der Artenvielfalt» soll Anlass sein, den Artenreichtum der Natur als Geschenk und insbesondere als Verpflichtung gegenüber dem Tier wahrzunehmen.

Als Predigttext befasste sich Pfarrer Christoph Baumgartner mit einem Abschnitt aus dem alttestamentlichen Buch Genesis. «Tiere sind gesegnete Geschöpfe Gottes. Sie wurden nicht um des Menschen Willen erschaffen, sondern haben ihre eigene Daseinsberechtigung.

Der Mensch soll die Tiere artgerecht behandeln und auf ihre Bedürfnisse achten, Nutztiere nicht ausnützen und Haustiere nicht als Ersatz für menschliche Beziehungen missbrauchen. Als Franziskus von Assisi dem Wolf von Gubbio begegnete, hat er ihn als erstes gesegnet.» (pd)

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