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«Gloria» kommt noch immer an

AMRISWIL. Mit der Verpflichtung von Umberto Tozzi für die 80er-Jahre-Party gelingt dem Coro Tricolore ein Volltreffer. Der Star aus Italien reisst mit seinen Welthits das Amriswiler Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.
Barbara Hettich
Der italienische Sänger Umberto Tozzi bei seinem Auftritt im Kulturforum Amriswil. (Bild: Barbara Hettich)

Der italienische Sänger Umberto Tozzi bei seinem Auftritt im Kulturforum Amriswil. (Bild: Barbara Hettich)

Noch bevor der Star auf der Bühne steht, hat sich das Kulturforum in einen Hexenkessel verwandelt. DJ Pippis G. Mandina aus St. Gallen heizt mit Hits aus den 70er- und 80er-Jahren die Stimmung an. Grenzenloser Jubel dann beim Auftritt von Umberto Tozzi, der mit Ohrwürmern wie «Gloria», «Ti amo» oder «Lo camminerò» das Kulturforum zum Beben bringt. Der Altrocker aus Turin zeigt eine beeindruckende Bühnenpräsenz. Begleitet wird er vom Saxophonisten Gianni Mancini und vom Gitarristen Raffaele Chiatto. Das Repertoire an melodiösen und kraftvollen Songs scheint unerschöpflich. Alles singt mit, es wird getanzt und gefeiert.

Phantastische Stimmung

Grandios, sensationell, einfach grossartig – so die Kommentare aus dem Publikum. «Ich fühle mich in meine Jugend zurückversetzt. Mit den Songs von Umberto Tozzi bin ich gross geworden; ich habe gesungen und getanzt, ein super Konzert», sagt eine freudestrahlende Mina Di Benedetto aus Amriswil.

«Die Lieder von Umberto Tozzi kennt man; sie lassen Erinnerungen aufkommen», sagt auch Andreas Niklaus, alt Kantonsrat aus Amriswil. Vom Konzert ist er restlos begeistert: «Die Stimmung ist phantastisch, einmalig. So etwas habe ich im Kulturforum noch nie erlebt, und ich habe hier doch schon einige Veranstaltungen besucht.»

Erinnerungen werden wach

«Er hat so viele tolle Songs geschrieben», schwärmt Carolina Cannuci aus Arnegg. Wie viele andere Besucher weiss auch sie Geschichten aus ihrem Leben zu bestimmten Liedern von Umberto Tozzi zu erzählen. «Als Teenager war ich mit meiner Familie in Sizilien in den Ferien. Damals war gerade Tozzis Hit <Notte rosa> aktuell. Wenn ich das Lied jetzt höre, dann sehe ich meinen Vater, wie er im Pyjama auf die Piazza stürmt, um mich nach Hause zu holen.»

Paolo Columpsi aus Waldkirch feiert in Amriswil mit Frau, Schwester und Schwager dem Geburtstag entgegen. «Eigentlich sollte ja unsere Mutter auch hier sein, aber sie muss unsere Kinder hüten. Sie hat sich schon beschwert; schliesslich hatte ihr Umberto Tozzi in Italien einst den Hof gemacht, als er im Nachbardorf Verwandte besuchte», verrät er. Vom Auftritt des Ausnahmemusikers ist Paolo Columpsi hellauf begeistert. Seiner Mutter hat er übers Telefon einen Mitschnitt geschickt.

Bedürfnis vorhanden

Organisiert hatte das Fest vom Samstagabend der Amriswiler Verein Coro Tricolore. Die Veranstaltung stand im Zeichen der Achtzigerjahre. Dazu gehörten natürlich die unvergesslichen Hits von Umberto Tozzi. Präsident Carlo Ancora war mehr als zufrieden mit dem Besucheraufmarsch. Das Kulturforum war voll, die Stimmung hätte nicht besser sein können. «Es zeigt sich, dass es ein Bedürfnis gibt», stellte Ancora fest. Für den Coro Tricolore sei dies Ansporn, auch im nächsten Jahr einen solchen Anlass ausserhalb der gewohnten Vereinsaktivitäten zu planen.

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