Gewinn für die Raiffeisenbank

Am Freitag fand die Generalversammlung der Raiffeisenbank Berg-Erlen in Berg statt. Die Stimmberechtigten hiessen die Rechnung mit Rekordgewinn gut.

Monika Wick
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Der Vorstand der Raiffeisenbank Berg-Erlen mit Präsident Philipp Fisch am Rednerpult freut sich über die Zustimmung zur Rechnung. (Bild: Monika Wick)

Der Vorstand der Raiffeisenbank Berg-Erlen mit Präsident Philipp Fisch am Rednerpult freut sich über die Zustimmung zur Rechnung. (Bild: Monika Wick)

BERG. Ein Blick genügte um zu sehen, dass die Durchführung der Generalversammlung von den Verantwortlichen der Raiffeisenbank Berg-Erlen grosses logistisches Geschick erforderte. Dutzende Tische samt Sitzgelegenheiten mussten in der Mehrzweckhalle Berg für die 459 Versammlungsbesucher bereitgestellt werden. Dazu kamen die Verpflegung mit dem Nachtessen und die Organisation eines ansprechenden Unterhaltungsprogramms.

Gewinn von fast einer Million

Von diesen Strapazen war Philipp Fisch, Präsident des Verwaltungsrates, bei seiner Rede nichts mehr anzumerken. «Das Jahr 2015 geht für Raiffeisen als ein sehr gutes Jahr in die Geschichte ein», sagt er. Tatsächlich wies die von Daniel Schwander, dem Vorsitzenden der Bankleitung, präsentierte Jahresrechnung 2015 mit einer Bilanzsumme von gut 540 Millionen Franken einen Reingewinn von rund 855 000 Franken aus, eine Steigerung von fast sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut Schwander liegen die Gründe dafür in einem konsequenten Kostenmanagement und weiterem Wachstum.

Keine Rochaden im Vorstand

Die Jahresrechnung 2015 und die von Verwaltungsrat beantragte Verzinsung der Anteilscheine zum höchstmöglichen Zinssatz von sechs Prozent wurden grossmehrheitlich gutgeheissen. Sämtliche Mitglieder des Verwaltungsrates traten zu den Erneuerungswahlen an. Philipp Fisch (Präsident), Andreas Bischofberger (Vizepräsident), Madlen Neubauer-Weber (Aktuarin), Christoph Haffa und Jürg Wittwer wurden einstimmig im Amt bestätigt.

Im Anschluss an die knapp eine Stunde dauernde Versammlung sorgten die Urstimmen für Unterhaltung. Die vier Künstler trugen vielseitige und witzige Kompositionen vor, die beim Publikum gut ankamen.