Gesungen und Kameradschaft gepflegt

350 Sängerinnen und Sänger aus 14 Chören besammelten sich in Zürich-Albisrieden zum achten Schweizerischen Eisenbahner- Gesangsfest. Der Sängerbund Romanshorn, der fast vollzählig nach Zürich reiste, benutzte den Anlass als Hauptprobe für das internationale Fisaic-Festival vom 10. bis 13.

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350 Sängerinnen und Sänger aus 14 Chören besammelten sich in Zürich-Albisrieden zum achten Schweizerischen Eisenbahner- Gesangsfest. Der Sängerbund Romanshorn, der fast vollzählig nach Zürich reiste, benutzte den Anlass als Hauptprobe für das internationale Fisaic-Festival vom 10. bis 13. Juni in Köln. An diesem internationalen Chortreffen nimmt der Sängerbund als Vertreter der Schweizer Eisenbahner-Chöre teil.

Gast aus dem Ausland

Aus Köln reiste auch der Organisator des erwähnten Anlasses an, um Einblicke in die Gesangskultur der Schweizer Eisenbahner zu erhalten. Die Grüsse der SBB AG überbrachte Albert Bretscher, Leiter SBB Zugführung Ost. Toni Rohrbach Zentralpräsident der Vereine kulturpflegender Eisenbahner, hiess Ehrengäste, Aktive und Freunde des Gesangs willkommen.

Die organisierende Gesangssektion des Lokomotivpersonals unter der Leitung von Wolfgang Hobi hatte beste Vorarbeit geleistet, um dem nationalen Anlass den gebührenden Rahmen zu bieten.

Viele fröhliche Gesichter

Die überall anzutreffenden fröhlichen Gesichter bestätigten, dass den Organisatoren die Vorbereitung und Durchführung des Anlasses gelang und dass sich der Aufwand lohnte. Im Vordergrund des nationalen Sängertreffens stehen das Mitmachen sowie die Pflege der Kameradschaft.

Darum wurde auf eine Bewertung der Vorträge verzichtet. Dies wirkte sich kaum negativ auf das Niveau der Darbietungen aus.

Buntes Repertoire

Im offiziellen Teil des Programms durften sich die Chöre mit je zwei Liedern präsentieren. Mit teilnehmenden Gesangsvereinen aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin sowie Vorträgen in allen vier Landessprachen war das Liederrepertoire vielfältig.

Dies auch darum, weil von Traditionellem bis zu modernen Melodien unterschiedliche Stilrichtungen zu hören waren. Das gelungene Festmenu inklusive Bewirtung liess auch die Festfreude für den zweiten Teil hoch bleiben. Nach freier Wahl hatten die Vereine nochmals Gelegenheit, mit Darbietungen für Unterhaltung zu sorgen. Von dieser Möglichkeit machten die Chöre denn auch ausgiebig Gebrauch.

Passend zum Sinn und Zweck eines solchen Anlasses war das von den Gesamtchören als Schlusspunkt vorgetragene Lied «Freundschaft». Der Feststellung eines Redners, dass beim Frönen des Gesangs etliche Therapiestunden beim Psychotherapeuten eingespart werden könnten, dürften wohl alle Teilnehmer beigepflichtet haben.

Thomas Decurtins