Gesehen werden dank Leuchtbändel

AMRISWIL. Auch diesen Winter führen die Autokurse Oberthurgau und der TCS Thurgau die Aktion «Leuchtbändel für die Fahrgäste» durch. An erster Stelle steht dabei die Sicherheit an den unbeleuchteten Haltestellen.

Werner Lenzin
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Präsentieren die Leuchtbändel: Peter Hàry und Fritz Nyffeler von den Autokursen Oberthurgau hoffen, dass die Fahrgäste sie auch tragen. (Bild: Werner Lenzin)

Präsentieren die Leuchtbändel: Peter Hàry und Fritz Nyffeler von den Autokursen Oberthurgau hoffen, dass die Fahrgäste sie auch tragen. (Bild: Werner Lenzin)

AMRISWIL. «Die Abgabe von Leuchtbändeln ist eine einfache, wirkungsvolle und günstige Massnahme für die Verkehrssicherheit», sagt Peter Hàry, Vizepräsident und Marketingverantwortlicher des TCS Thurgau.

Das Thema «unbeleuchtete Haltestellen» ist für Fritz Nyffeler, Betriebsleiter der Autokurse Oberthurgau (AOT), auch diesen Winter sehr aktuell. Deshalb entschloss er sich, mit dem TCS Thurgau 300 Leuchtbändel an die AOT-Chauffeure abzugeben. Die reflektierenden Bändel verursachen Kosten von drei Franken pro Stück, welche je zur Hälfte AOT und TCS übernehmen.

Rund die Hälfte unbeleuchtet

Die AOT-Busse sind täglich unterwegs zwischen Amriswil und Arbon, Romanshorn, Sommeri, Münsterlingen, Weinfelden und Kreuzlingen. «Auf dem gesamten Verkehrsnetz der Autokurse Oberthurgau ist rund die Hälfte der Haltestellen unbeleuchtet», sagt Nyffeler.

Sehr dunkel seien beispielsweise die Haltestellen Niederaach, Rutishausen, Waldhof, Herrenhof, Kreuzstrasse und Zuben.

Zu wenig und schlecht getragen

Fritz Nyffeler hat festgestellt: «Immer noch viel zu wenige unserer Fahrgäste tragen die Leuchtbändel am Unterarm». Er ist überzeugt: «Wenn wir nur einen einzigen Unfall vermeiden können, dann hat sich die Aktion mehr als gelohnt.»

Die Erfahrung zeigt, dass zwar viele Bändel abgegeben, doch diese bei der Benützung der Busse schlecht getragen werden. Laut dem Betriebsleiter der Autokurse Oberthurgau sollten Fahrgäste die Bändel nicht nur tragen, sondern beim Herannahen eines Busses auch ihren Arm deutlich bewegen.

Schulkinder als Problem

Als grosses Problem im täglichen Verkehr bezeichnen die Mitarbeiter der Autokurse Oberthurgau die Schulkinder, welche sich ohne Licht und Leuchtmaterial im Verkehr bewegen.

Peter Hàry vom Touring Club hofft, dass sich auch andere Busbetriebe im Kanton für diese Leuchtbändel interessieren. Sollten die Bändel bei den Autokursen Oberthurgau bald aufgebraucht sein, sei der TCS jederzeit bereit, weitere Bestellungen entgegenzunehmen.