Geschlechterkampf im Theater der Kolpingfamilie

WEINFELDEN. Was, wenn die Frau im Geschäft mehr Erfolg hat als der Mann? Diese Frage beantwortete die Theatergruppe der Kolpingfamilie Amriswil auf amüsante Art und Weise.

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Übertriebene Fürsorge: Architekt Schwartz füttert einen Kunden. (Bild: pd)

Übertriebene Fürsorge: Architekt Schwartz füttert einen Kunden. (Bild: pd)

WEINFELDEN. Was, wenn die Frau im Geschäft mehr Erfolg hat als der Mann? Diese Frage beantwortete die Theatergruppe der Kolpingfamilie Amriswil auf amüsante Art und Weise. Sie war am Samstag zu Gast bei der Weinfelder Kolpingfamilie im katholischen Pfarreizentrum und zeigte dort ihr Theaterstück «Architekte und anderi Vögel». Regie führte Pius Jäckle.

Die Frau führt das Geschäft

Das Stück handelt von Architekt Schwartz. Ihm steht das Wasser bis zum Hals, seiner Firma droht der Konkurs. Das Ehepaar Schwartz soll nach dem Rat eines falschen Freundes die Aufgaben tauschen, damit nicht der Architekt, sondern dessen Frau das Büro endgültig an die Wand fährt. Bei dieser Intrige geht der Schuss jedoch nach hinten los. Denn die Gattin erweist sich als erfolgreiche Geschäftsfrau.

Lacher in den Sprechpausen

Die Turbulenzen des Stückes in den von Sören Adam erstellten Kulissen stellen für die Schauspieler bis zum glücklichen Ende keine Probleme dar. Einzig die lachenden und vergnügten Zuschauer verlangen nach längeren Sprechpausen. (red.)