Geschichten aus der Schulstube

ROGGWIL. Die Musikgesellschaft Roggwil lud unter dem Motto «Klassentreffen» zu ihrem Unterhaltungsabend ein. Zu Gast waren verschiedene Jungmusiker-Formationen und die neugegründete Erwachsenen-Bläserklasse.

Ramona Riedener
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Die MG Roggwil bot am Samstag ein abwechslungsreiches Programm. (Bild: Ramona Riedener)

Die MG Roggwil bot am Samstag ein abwechslungsreiches Programm. (Bild: Ramona Riedener)

Bis auf den letzten Platz besetzt war am letzten Samstagabend die Mehrzweckhalle in Freidorf, als die beiden Jungwuchs-Ensembles «Youngsters» und «Woodwind Connection» unter der Leitung von Peter Dorner das Programm eröffneten. Da Nachwuchsförderung in der Musikgesellschaft Roggwil einen hohen Stellenwert hat und auch am Dorfrand nicht Halt macht, ging es gleich weiter mit der Jugendmusik Steinach und ihrem Dirigenten Bruno Uhr. Danach präsentierten sich die gastgebenden Musikanten mit ihrer neuen Dirigentin Brigitte Halter.

Erwachsene Jungbläser

Nach dem Eröffnungsmarsch ging es schwungvoll weiter mit einem Solostück für drei Klarinetten und dem Konzertmarsch «Salemonia», zu Ehren der kantonalen Veteraninnen Anni Hegglin und Marianne Knöpfel.

Einen ganz besonderen Auftritt hatte die Erwachsenen-Bläserklasse. Das neue Projekt, Erwachsenen die Möglichkeit zu bieten, ein Instrument zu lernen, steht unter der Leitung von Brigitte Halter und Nicole Strobrawe. Vor dreieinhalb Monaten haben 15 erwachsene Jungbläser ihr Instrument gefasst, und nun wagen sie sich zum ersten Mal auf die Bühne. Diesmal applaudierten nicht die Eltern ihren Kindern, sondern die Kinder ihren Eltern.

Die gute alte Zeit

Zucht und Ordnung herrschte noch, als Lehrerin Ruth Gsell und Lehrer Christian Künzler in den Schulstuben das Sagen hatten. Beim «Klassentreffen» der MG Roggwil entführten die beiden Schulmeister das Publikum beschwingt und humorvoll in die gute alte Zeit. Unter der Leitung von Halter begleiteten die Musikanten das Klassentreffen mit Sound aus dem Emmental, Hits von Udo Jürgens und James- Last-Melodien, bevor sie sich nach mehreren Zugaben mit dem Thurgauer Marsch vom Publikum verabschiedeten.