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«Geschenk» für Gemeinderat

ROMANSHORN. Innert 38 Tagen sammelte die IG Hafen 822 Unterschriften gegen die geplanten Wohnblöcke am Hafen. Gestern überbrachten zehn IG-Mitglieder das Volksbegehren der Gemeindebehörde.
Manuel Nagel
Mit strengem Blick überreicht IG-Hafen-Präsident Martin Dempfle (r.) mit den beiden IG-Mitgliedern Gion Camenisch (l.) und Heiner Löffler Gemeindeammann Norbert Senn die 822 Unterschriften als Geschenk verpackt. (Bild: Manuel Nagel)

Mit strengem Blick überreicht IG-Hafen-Präsident Martin Dempfle (r.) mit den beiden IG-Mitgliedern Gion Camenisch (l.) und Heiner Löffler Gemeindeammann Norbert Senn die 822 Unterschriften als Geschenk verpackt. (Bild: Manuel Nagel)

«Eine illustre Gesellschaft», meinte der überrumpelte Gemeindeammann Norbert Senn leicht erstaunt, als er die zehnköpfige Delegation der IG Hafen in seinem Büro im Gemeindehaus empfing.

Im Beisein von Vorstandsmitglied Gion Camenisch, der Gründungsmitglieder Heiner Löffler und Dieter Bötschi sowie sechs weiterer Personen übergab IG-Präsident Martin Dempfle die Box mit den 822 Unterschriften.

Genug Unterschriften

Sie hätten keine Probleme gehabt, die erforderlichen 350 Unterschriften innerhalb dreier Monate zu sammeln, sagte Dempfle und schob nach: «Das Thema bewegt die Leute, und es brennt ihnen unter den Nägeln.»

Zudem sei die IG Hafen die einzige Gruppierung, welche das Anliegen thematisiert habe. Sogar die Grünen hätten die Blöcke auf dem Güterschuppenareal einfach durchgewinkt. Einige Bürger seien deshalb mit der Erwartung an sie herangetreten, in dieser Sache nun vorwärtszumachen.

Besprechung im Gemeinderat

Gemeindeammann Senn bedankte sich bei den Überbringern des Volksbegehrens. Dieses werde nun im Gemeinderat behandelt, versprach Senn. Zusammen mit einem Rechtsanwalt würde der Gemeinderat zusammensitzen und dann das weitere Vorgehen besprechen.

Vertrag oder nicht?

Auch die Höhe der Wohnblöcke und deren Bilddarstellungen wurden im Büro des Gemeindeammanns nochmals zum Thema. Auf der Illustration des Generalunternehmers HRS seien die Häuser zu niedrig gezeichnet, meinte Dieter Bötschi und präsentierte dazu seine Skizze.

Eine Frage lag der IG aber noch ganz besonders am Herzen: Ob es denn nun stimme, dass die Gemeinde mit dem Generalunternehmer HRS einen Vertrag abgeschlossen habe, wollte IG-Präsident Dempfle Klarheit haben. Ein HRS-Exponent habe sich gegenüber Romanshornern dahingehend geäussert. Der Gemeindeammann verneinte jedoch solch einen Vertrag mit der HRS.

«Gelände gehört dem Volk»

Ein Mitglied der IG war der Ansicht, dass das Gelände, auf dem einst Güterschuppen der SBB standen, ja sowieso dem Volk gehöre und man es deshalb den Bundesbahnen ja auch gar nicht abkaufen müsse. Ganz so einfach sei das dann doch nicht, meinte Senn lachend. Schliesslich könne man die SBB ja nicht einfach mit dem Volk gleichsetzen.

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