Generationen von Betonfiguren

In ihrem schmucken Garten an der Oberdorfstrasse 12 in Wigoltingen zeigte Bildhauerin Heidi Gautschi am Wochenende ihre Werke.

Werner Lenzin
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Heidi Gautschi und die sitzende Frau. (Bild: Werner Lenzin)

Heidi Gautschi und die sitzende Frau. (Bild: Werner Lenzin)

WIGOLTINGEN. In den vergangenen zehn Jahren hat die Wigoltinger Bildhauerin Heidi Gautschi-Ringli in ihrem Atelier neben dem einstigen Dorfladen von Wagerswil zahlreiche Betonfiguren geschaffen. «Nach meiner Ausbildung an der Bildhauerschule Müllheim begann ich im ehemaligen Märstetter Feuerwehrdepot 2003 mit meinem kreativen Schaffen», erinnert sich die Wigoltingerin. Als erstes Werk entstand eine sitzende Frau.

In einem ersten Schritt formt Heidi Gautschi mit Ton auf einem Gestell das Positiv. Darüber entsteht in einem weiteren Arbeitsgang eine Schale aus Gips, die am Schluss betoniert und mit Armierungseisen stabilisiert wird. «Als zweifache Grossmutter spüre ich den Generationenwechsel, und deshalb wählte ich dieses Thema», sinniert die Wigoltingerin. In ihrem Garten zeigt sie 30 Skulpturen über das menschliche Leben. Am 10. und 11. September ist die Ausstellung jeweils zwischen 15 und 19 Uhr nochmals geöffnet.

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