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Gemobbt und geschlagen

Seit Einführen der Franchise-Struktur habe in der Coop-Tankstelle Mobbing stattgefunden, sagt der Angestellte Drilon Lenjani.

Seit Einführen der Franchise-Struktur habe in der Coop-Tankstelle Mobbing stattgefunden, sagt der Angestellte Drilon Lenjani. Der neue Geschäftsleiter habe Mitarbeiter geschubst, ihnen auf den Nacken geschlagen und über eine rumänische Angestellte zu den Kunden gesagt: «Die können Sie gerade auch noch kaufen.» Zwei Angestellte sind laut Unia krankgeschrieben, einer gar in psychologischer Behandlung wegen akuter Selbstmordgefahr. Die Gewerkschaft erfuhr nach eigener Darstellung über die damals stellvertretende Geschäftsleiterin von den Vorfällen, weil man ihr die Position aberkennen wollte. Obwohl krankgeschrieben, habe sie von der Versicherung kein Taggeld erhalten mit der Begründung, sie sei gekündigt worden. Die Mitarbeiterin hat aber keine Kündigung erhalten, wie sie sagt. Die Unia schaltete das Arbeitsinspektorat ein, um zu prüfen, ob das rechtens sei. Das kantonale Amt geht auch einer möglichen Verletzung des Arbeitsgesetzes nach. Laut Lenjani haben die Mitarbeiter teils neun Stunden am Tag ohne Pause durchgearbeitet. (tva)

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