Gemeinden zeigen Verständnis

Der Altnauer Gemeindeammann Beat Pretali zeigt grosses Verständnis für das Vorgehen des Münsterlinger Gemeinderates. Man habe gewusst, dass es rechtlich nicht unumstritten sei, das Bad ohne Aufsicht zu betreiben. Er sei daher froh, dass weitere Abklärungen veranlasst worden seien.

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Der Altnauer Gemeindeammann Beat Pretali zeigt grosses Verständnis für das Vorgehen des Münsterlinger Gemeinderates. Man habe gewusst, dass es rechtlich nicht unumstritten sei, das Bad ohne Aufsicht zu betreiben. Er sei daher froh, dass weitere Abklärungen veranlasst worden seien. Die Nachfrage nach Jetons sei in Altnau sehr gross. Pretali sieht als Lösungsansatz die Erstellung einer klaren Betriebskostenrechnung unter Berücksichtigung der notwendigen Aufsicht. Danach sollen die Stimmbürger entscheiden, was ihnen das Angebot wert ist.

Auch der Güttinger Gemeindeammann Eugen Staub sagt, Münsterlingen habe vorbildlich reagiert. Er sieht zwei mögliche Szenarien. Entweder man beisse in den sauren Apfel und komme für die Mehrkosten der Aufsicht auf, oder man gewähre nur noch Schulen und Vereinen den Eintritt. Der Betrieb des ehemaligen Spitalhallenbades kostet jährlich rund 360 000 Franken. Münsterlingen zahlt mit zwei Dritteln den Löwenanteil. (meg)