Gemeindehaus wird saniert

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Egnach Die Egnacher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger genehmigten mit dem Budget 2017 den Planungskredit für die Sanierung des Gemeindehauses. Der letzte Umbau liegt über 30 Jahre zurück. Der beauftragte Architekt Severin Amrein hat die Projektunterlagen und den Kostenvoranschlag so weit aufbereitet, dass der Gemeinderat das Projekt prüfen und genehmigen konnte. Das Gebäude wird intensiv genutzt. Neben einer Innenrenovation, bei welcher die Büros neu eingeteilt und modern und zeitgemäss gestaltet werden, ist es nach Angaben der Gemeinde insbesondere dringend notwendig, die Energieeffizienz zu verbessern. So werden die Fenster und die Fensterläden ersetzt und das Dach isoliert und neu ein­gedeckt. Weiter ist das Gebäude erdbebensicher zu machen. Das Haus ist extrem hellhörig, was mit dem Umbau ebenfalls behoben wird. Da es sich um ein denkmalgeschütztes Haus handelt, wurde die kantonale Denkmalpflege in den Planungsprozess mit einbezogen.

Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 2885000 Franken. Der Gemeinderat ist sich bewusst, dass es sich um einen sehr hohen Betrag handelt. Es sei zu bedenken, dass das Gemeindehaus ein Volumen von vier Einfamilienhäusern aufweise, heisst es in einer Mitteilung. Der Gemeinderat sei verpflichtet, seine ­Gebäude instand zu halten. Der ­Betrag soll auf die Voranschläge von drei Jahren verteilt werden. 2018: 500000 Franken; 2019: 1500000 Franken und 2020: 885000 Franken. Die Stimmbürger werden mit einem ausführlichen Projektbericht in der Botschaft zur Gemeindeversammlung vom 7. Dezember über das Vorhaben informiert. (red)