Gemeinde Horn verbucht schwarze statt rote Zahlen

Budgetiert war in Horn ein Verlust von 276 750 Franken, verbucht werden kann nun ein Überschuss von 21 183 Franken. Dies dank mehr Einnahmen an Steuern.

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HORN. Finanziell sei das 2012 ein ruhiges Jahr gewesen, sagt der Horner Gemeindeammann Thomas Fehr. Nirgends habe es grosse «Ausreisser» gegeben.

Mehr Reserven

Ein Blick in die Jahresrechnung 2012 der Gemeinde Horn bestätigt dies. Der Gemeinderat hatte einen Verlust von 276 750 Franken budgetiert. Tatsächlich resultiert nun aber ein Ertragsüberschuss von 21 183 Franken, was gegenüber dem Budget einer Besserstellung von 297 933 Franken gleichkommt. Der Gesamtertrag beläuft sich auf 5,745 Millionen Franken. Gemeinderat führt das gute Ergebnis einerseits auf mehr Steuern zurück, anderseits aber auch auf die «konsequente Kostenkontrolle. Der Vorschlag soll der Reserve für Ausgabenüberschüsse zugewiesen werden. Nach dieser Einlage wird diese Reserve 1 336 853 Franken betragen. Genug Geld, um das für dieses Jahr budgetierte Defizit von 287 350 Franken decken zu können.

Es flossen mehr Steuern

Positive Veränderungen gegenüber dem Budget konnten bei den Einkommens- und Vermögenssteuern verbucht werden. Es gingen 124 000 Franken mehr ein als erwartet. Budgetiert waren 1,583 Millionen Franken. Auch bei den juristischen Personen flossen mehr Steuern, und zwar 61 000 Franken. Veranschlagt waren 128 000 Franken. Dazu sagt Fehr: «Mit Blick auf die wirtschaftliche Situation haben wir zurückhaltend budgetiert.» Mehr Einnahmen gab's auch bei den Liegenschafts- und Grundstückgewinnsteuern, und zwar 69 000 Franken.

Auf der anderen Seite musste Horn 65 934 Franken mehr an den kantonalen Finanzausgleich entrichten. Wegen der guten Rechnungsergebnisse 2010 (Ertragsüberschuss 796 278 Franken) und 2011 (Ertragsüberschuss 206 333 Franken) sei der Beitrag im vergangenen Jahr mit 215 934 Franken höher ausgefallen als budgetiert, schreibt der Gemeinderat.

Scheibenstand saniert

In Horn wurde 2012 auch investiert. Die Bruttoinvestitionen belaufen sich auf 400 328 Franken. Dieses Geld sei vor allem für Strassenbauprojekte gebraucht worden, sagt Thomas Fehr. Weiter beanspruchte auch die Altlastensanierung des Scheibenstandes Gemeindegelder. Die Sanierungsarbeiten seien so weit fortgeschritten, dass sie in diesem Frühjahr abgeschlossen werden können, teilt der Gemeinderat mit.

Und wie sieht es aus mit der Sanierung des Hornbaches? Für diese Arbeiten seien im Budget 2012 noch eine Million Franken aufgenommen worden, sagt Fehr. Da das Projekt aber verschoben wurde, werde wohl erst im Budget 2014 wieder ein Betrag dafür aufgenommen. (mb)

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