Geld für erneuerbare Energie

Am 20. März kommt das Energie-Förderprogramm vor das Weinfelder Gemeindeparlament. Die Mitglieder delegieren die Bearbeitung des Reglementes vermutlich an eine Spezialkommission.

Esther Simon
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Hier fliesst Energie: Stromkabel im Unterwerk des Thurgauer Elektrizitätswerks in Weinfelden. (Archivbild: Donato Caspari)

Hier fliesst Energie: Stromkabel im Unterwerk des Thurgauer Elektrizitätswerks in Weinfelden. (Archivbild: Donato Caspari)

WEINFELDEN. Mehr als einmal ist der grüne Gemeindeparlamentarier Martin Müller in den vergangenen Jahren mit Anträgen im Weinfelder Parlament gescheitert. Doch an der Sitzung vom 21. März im vergangenen Jahr hatte Müller Erfolg, wenn auch denkbar knapp: Mit 15 zu 14 Stimmen erklärte das Parlament seine Motion für erheblich.

Entwurf liegt vor

Mit diesem Beschluss des Parlamentes erhielt die Exekutive den Auftrag, ein Reglement über einen Fonds zur Förderung der Energieeffizienz auszuarbeiten. Dessen Ziel ist, die Nutzung und Produktion von erneuerbarer Energie auf dem Gemeindegebiet mit finanziellen Beiträgen zu fördern. Nach der Sitzung vom 21. März erarbeitete die Energiekommission das Reglement. Der Entwurf kommt vor die nächste Sitzung des Gemeindeparlamentes am 20. März. «Der Gemeinderat hat den Auftrag, ein Energie-Förderprogramm zu erarbeiten, sehr ernst genommen», sagt Motionär Martin Müller auf Anfrage der Thurgauer Zeitung, «er hat dafür neue Fördertatbestände und -bedingungen entwickelt.» Vermutlich wird das Parlament die Bearbeitung des Reglementes an eine Kommission delegieren.

Ein Antrag des Büros

Das Büro des Parlamentes stellt in der Einladung zur Sitzung jedenfalls Antrag auf Bildung einer siebenköpfigen Kommission. Müller geht davon aus, dass – neben Detailfragen – vor allem auch die Höhe der Förderbeiträge für Private ein Diskussionsthema sein wird. Die Sitzung des Parlaments beginnt um 19 Uhr (siehe Kasten).

Martin Müller Mitglied des Gemeindeparlamentes, Grüne Partei (GP) (Bild: pd)

Martin Müller Mitglied des Gemeindeparlamentes, Grüne Partei (GP) (Bild: pd)