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Geistliche Musik verzauberte St. Ulrich

Der Männerchor Harmonie trat mit einer Alt-Solistin und vierhändigem Orgelspiel auf.
Pirmin Hugentobler

Der Männerchor Harmonie trat letzten Sonntag zu einem Vorabendkonzert in der St. Ulrich-Kirche auf. Unter dem Titel «Geistliche Abendmusik» sang der Chor besinnliche Lieder von verschiedenen Komponisten in deutscher, russischer und englischer Sprache. Die Lieder waren eingebettet in Solodarbietungen von Lena Sutor-Wernich (Alt) und vierhändige Orgelvorträge von Iria Sorge-Röder mit Claus Gunter Biegert, dem Dirigenten des Chors.

Präsident Thomas Leu begrüsste die zahlreich Anwesenden vom Chorgitter aus. Die Vorträge erklangen aber alle von der Orgelempore. Mit einem vierhändigen Orgelspiel wurden die Zuhörer auf das Konzert eingestimmt. Der Chor gab mit zwei russischen Liedern sein Début. Lena Sutor sang mit Orgelbegleitung das «Kyrie» und das «Gloria» aus der «Missa in simplicitate» von Jean Langlais. Auf die Chorlieder «Der Mensch lebt und bestehet» von Hans Georg Nägeli und «Der Herr ist mein Hirt» von Bernhard Klein folgten Sutor mit dem «Credo» des gleichen Komponisten und eine vierhändige Orgelmeditation von Beethoven. Nach den drei Spirituals der Harmonie setzte wieder vierhändiges Orgelspiel ein, dann folgten der Chor mit «Du gabst, o Herr» von Schubert und Sutor mit dem «Sanctus/Benedictus» aus der gleichen Messe. Das «Vater unser» wurde als «Otsche nasch» auf Russisch gesungen. Die beiden letzten Sologesänge von Sutor mit Orgelbegleitung waren das «Agnus Dei» und das «Wessobrunner Gebet» von Kaminski. Den Abschluss machte der Chor mit «Herr, du hast mein Flehn vernommen» von Schubert.

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