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«Gastronomie hat gute Chancen»

Der Thurgauer des Jahres Hermann Hess amtete gestern als Gastredner an der Eröffnung der Wein- und Gourmetmesse Schlaraffia in Weinfelden. Er bezeichnet sich als guten Koch mit kleiner Rezept-Palette. Die Messe dauert bis Sonntag.
Mario Testa
Am «Schlaraffia»-Stand des Rothenhauser Unternehmers Gurinder Chahal probieren zwei Messebesucherinnen die vielen Chutneys und Knabbermischungen. (Bild: Reto Martin)

Am «Schlaraffia»-Stand des Rothenhauser Unternehmers Gurinder Chahal probieren zwei Messebesucherinnen die vielen Chutneys und Knabbermischungen. (Bild: Reto Martin)

WEINFELDEN. «Sie sehen, es gibt bei uns etwas zu erleben», sagt Messepräsident Peter Joss bei der Eröffnung der «Schlaraffia». Zuvor hat er den vielen geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gastronomie seine Messe mit fast 140 Ausstellern, zwei Themenschauen und vielen Aktivitäten schmackhaft gemacht.

Besucher strömen in die Hallen

Um 16 Uhr gingen die Tore zur 16. Schlaraffia in Weinfelden auf und viele Besucher strömten in den folgenden Stunden bereits in die Messehallen. Ihnen wurden vielfältige Weine, die unterschiedlichsten Delikatessen oder verführerisch Süsses kredenzt. Unter den Besuchern ist auch Hermann Hess, der Nationalrat und Thurgauer des Jahres. Die Messeleitung hatte ihn als Gastredner zur Eröffnung eingeladen.

Er sehe die «Schlaraffia» als Ausstellung und Treffpunkt für Gewerbetreibende, sagt Hess. «Alle Aussteller in dieser Branche arbeiten auf eigene Rechnung, ganz ohne Ergänzungen und Zuschüsse aus Bern. Das imponiert mir», sagt er. Er sei zwar noch 1.-Lehrjahr-Stift als Nationalrat, habe aber schon viel miterlebt bezüglich Zuschüssen und Geldern aus Bern. Er selber sei ein Genussmensch. «Ich trinke und esse gern; und ich unterstütze den letzten Rest Weltkommunismus, rauche kubanische Zigarren», gesteht der FDP-Mann. Auch kochen könne er gut und tue es gern. «Während meinem Studium habe ich aus diversen Gründen kochen gelernt. Heute koche ich, wenn mich meine Kinder besuchen.»

Krautwickel und Siedfleisch

Er habe zwar eine eher kleine Rezept-Palette – Krautwickel, Siedfleisch oder Rösti –, aber beklagt habe sich noch nie jemand über seine Kochkünste. Den Gastronomen sprach er mit seiner Erfahrung als mehrfacher Einkaufszentrum-Besitzer Mut zu. «Geschlossene Lokale von Kleiderhändlern übernehmen derzeit viele Mieter aus der Gastronomie. Diese Branche fürchtet den Einkaufstourismus nicht und hat grosse Chancen in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft. Gegessen wird vor Ort.»

Hermann Hess Nationalrat und Unternehmer aus Amriswil (Archivbild: Andrea Stalder)

Hermann Hess Nationalrat und Unternehmer aus Amriswil (Archivbild: Andrea Stalder)

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