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Ganz grosse Klasse

Die Kulturkommission und das Liberty-Cinema widmen ihren neusten Filmzyklus dem Schweizer Schauspieler Bruno Ganz. Vier Filme zeigt das Kino ab dem 23. Oktober.
Esther Simon
Teo Gheorghiu und Bruno Ganz im Film «Vitus», zu sehen am 23. Oktober im Weinfelder Kino. (Bild: Frenetic Films/PD)

Teo Gheorghiu und Bruno Ganz im Film «Vitus», zu sehen am 23. Oktober im Weinfelder Kino. (Bild: Frenetic Films/PD)

Bruno Ganz ist einer der ganz Grossen des Schweizer Kinos. Er hat weit über 80 Filme gedreht und dafür über 30 nationale und internationale Auszeichnungen erhalten. Weil der Schauspieler im März 75 Jahre alt wurde, war für den Weinfelder Fotografen Max Iseli klar, dass er den neusten Filmzyklus Bruno Ganz widmen will, dem Mann, der sich nicht auf den guten Menschen oder den Bösewicht festgelegt hat, auf dessen Gesicht sich aber alles projizieren lässt. Max Iseli organisiert als Mitglied der Weinfelder Kulturkommission schon seit Jahren den Filmzyklus. Sein verlässlicher Partner ist Constans Schmölder vom Liberty Cinema an der Amriswilerstrasse 106b. Die beiden sind ein eingespieltes Team. Iseli bringt die Ideen, Schmölder ist um die Ausführung besorgt.

Der diesjährige Zyklus beginnt am Sonntag, 23. Oktober, und endet am Dienstag, 1. November. Gezeigt werden vier Filme, die jeweils um 20 Uhr beginnen. Der Reigen wird am 23. Oktober mit dem Film «Vitus» eröffnet. Der Regisseur Fredi M. Murer drehte ihn 2005. Die eigenwillige Geschichte um ein Wunderkind wurde auf Anhieb zum Kassenhit. Werner Herzogs Horrorfilm «Nosferatu» zeigt das Liberty-Cinema am Montag, 24. Oktober. Neben Bruno Ganz wirken Klaus Kinski und Isabelle Adjani mit (für Zuschauer ab 16 Jahren). Am Montag, 31. Oktober, läuft im Liberty-Cinema der Klassiker «Himmel über Berlin», ein Fantasy-Drama von Wim Wenders aus dem Jahr 1987, in dem neben Bruno Ganz Otto Sander zu sehen ist. Und am Dienstag, 1. November, zeigt das Liberty-Cinema «Giulias Verschwinden». Den tragisch-komischen Reigen über das Älterwerden und den Mut für einen Neuanfang inszenierte Regisseur Christoph Schaub 2009 nach einem Drehbuch des Schweizer Schriftstellers Martin Suter. Neben Bruno Ganz wirken Corinna Harfouch und der Schweizer Schauspieler Stefan Kurt mit.

Bruno Ganz ist in Zürich-Seebach als Sohn eines Schweizer Fabrikarbeiters und einer Italienerin aufgewachsen. Schon vor der Matura beschloss er, Schauspieler zu werden. Mit 19 – im Jahr 1960 – spielte er seine erste Filmrolle, den Kammerdiener in «Der Herr mit der schwarzen Melone». Ältere Filme von Bruno Ganz hätten Schmölder und Iseli gerne gezeigt. «Aber sie waren halt zu teuer», sagt Iseli. Die beiden sind aber überzeugt, dass sie auch mit der Auswahl dieser vier Filme wieder ein breites Publikum ansprechen können.

Ticketreservation: Ticket-Hotline 071 622 00 33 oder www.kino-tg.ch

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