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Fussball ist ihre Leidenschaft

ERLEN. Erst 15 Jahre alt ist Noelle Maritz aus Erlen. Sie kann aber bereits auf eine beachtliche Karriere als Fussballspielerin zurückblicken. Seit kurzem kickt die Schülerin in der 1. Frauenmannschaft des FC Zürich.
Maya Mussilier
Noelle Maritz in einem Spiel der Schweizer U17-Nationalmannschaft. (Bild: pd)

Noelle Maritz in einem Spiel der Schweizer U17-Nationalmannschaft. (Bild: pd)

ERLEN. Wenn man die 15jährige Noelle Maritz nach ihrer bevorzugten Sportart fragt, muss sie nicht überlegen. Ganz klar und wie aus der Pistole geschossen kommt die Antwort: «Fussball!» Die Liebe zu diesem Sport hat bei ihr schon ganz früh begonnen. Im Alter von vier Jahren stand sie das erste Mal auf dem Platz.

Wie Vater und Bruder

Sämtliche Kolleginnen hätten Fussball gespielt, erzählt die 15-Jährige. In den USA, wo sie zu dieser Zeit gelebt habe, sei Soccer, wie Fussball dort genannt werde, für Mädchen damals schon äusserst populär gewesen. Und ausserdem habe bereits ihr Vater Fussball gespielt und ebenso ihr heute 18jähriger Bruder.

Einzelsport sei noch nie so ihr Ding gewesen, sagt Noelle Maritz. Es sei der Teamsport, der sie begeistert. Mit acht Jahren wechselte das Mädchen bereits in den Leistungssport zum PDA (Players Development Academy) Soccer Club im Bundesstaat New Jersey. Während zweier Jahre spielte Noelle Maritz nebenbei auch noch Baseball. Diese Sportart war ihr aber zu statisch.

Umzug in die Schweiz

Vor fünf Jahren kehrte die Familie aus den Vereinigten Staaten in die Schweiz zurück. Sie wohnt seither in Erlen. Auch nach dem Umzug blieb Fussball ein wichtiger Bestandteil im Leben des damals zehnjährigen Mädchens. Noelle Maritz spielte im FC Amriswil und wechselte 2007 zum FC Staad. Eine Saison später stand der Wechsel zum FC Wil an. Zusammen mit den Jungs stand Noelle Maritz während drei Saisons bei den U13, U14 und U15 für den FC Wil auf dem Platz.

Seit letzter Saison spielt sie auch in der Schweizer U17-Nationalmannschaft. In den letzten drei Jahren besuchte Noelle Maritz die Credit Suisse Football Academy in Huttwil, die speziell den Frauenfussball fördert. Bei den U16-Jungs sei es für ein Mädchen schwierig mitzuhalten, allein schon von der Körpergrösse her, sagt die junge Frau. Das sei mit ein Grund, weshalb sie ganz zum Frauenfussball übertreten wollte.

Erstes Ziel erreicht

Die Probetrainings bei verschiedenen Nationalliga-A-Vereinen führten sie auch zum FC Zürich. «Hier stimmte für mich das Gesamtpaket», sagt Noelle Maritz. Sie habe damit ein erstes persönliches Ziel erreicht, nämlich in einem Schweizer Spitzenverein zu spielen, der auch eine gute Ausbildung für die Fussball-Frauen anbiete. Zudem arbeite der FC Zürich mit der Sportschule in Bürglen zusammen, wo sie viermal wöchentlich mit den Jungs trainiere.

Training und Schulunterricht

Noelle Maritz hat einen engen Zeitplan. Die Trainings in Bürglen finden jeweils am Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagvormittag sowie am Montagnachmittag statt, jene in Zürich am Dienstag-, Donnerstag- und Freitagabend. Dazwischen besucht die Erlerin das Sport-KV in der United School of Sports in St. Gallen.

Viel Zeit bleibt Noelle Maritz nicht für weitere Hobbies. Doch ab und zu unternehme sie schon gerne etwas mit ihren Kollegen, gehe im Winter snowboarden und im Sommer mit dem Vater zum Segeln. Nein, verleidet sei ihr der Fussballsport noch nicht. «Es gibt natürlich auch hin und wieder ein Tief, aber ans Aufhören habe ich überhaupt noch nie gedacht», betont Noelle Maritz.

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