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«Für uns ist das eine komfortable Lösung»

Nachgefragt

Am Freitagabend entscheiden die Genossenschafter der Raiffeisenbank Mittelthurgau über die Fusion mit der Raiffeisenbank Berg-Erlen. Deren Genossenschafter haben am vergangenen Freitag dem Zusammenschluss trotz einiger emotionaler Voten der 514 Anwesenden mit 400 Stimmen doch deutlich zugestimmt. Verwaltungsratspräsident Philipp Fisch sieht die Interessen der Berger, Birwinker und Erler Genossenschafter auch nach der Fusion gut vertreten.

Philipp Fisch, wer bestimmt den neuen Verwaltungsrat, sollte es am Freitagabend zur Fusion kommen?

Bei diesem Zusammenschluss handelt es sich um eine Absorptionsfusion. Das heisst, die Raiffeisenbank Berg-Erlen wird aus dem Handelsregister gelöscht und geht komplett in die bestehende Raiffeisenbank Mittelthurgau über. Daher verbleiben die dortigen Verwaltungsratsmitglieder im Amt.

Sind Verwaltungsräte von der Raiffeisenbank Berg-Erlen also nicht mehr vertreten in der Führungsetage?

Doch. An der Versammlung vom Freitagabend ist auch eine Zuwahl von drei Vorstandsmitgliedern aus unseren bisherigen Reihen traktandiert. Christoph Haffa, Andreas Bischofberger und Jürg Wittwer stellen sich zur Wahl. Da Urs Schneider von den Mittelthurgauer Kollegen gleichzeitig demissioniert, besteht der künftige Verwaltungsrat der Bank dann aus zwei Mitgliedern mehr, insgesamt acht Personen.

Wie präsentiert sich das Bild in der Bankleitung. Kommen da auch Personen aus Berg-Erlen zum Zug?

Der designierte Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Mittelthurgau hat die Bankleitung bereits bestimmt. Es konnten sich alle für diese Posten bewerben, danach haben sie ein Assessment durchlaufen. Die Bankleitung besteht nun aus Astrid Ziegler, Christoph Greuter und Matthias Widmer (Berg-Erlen) sowie Marco Punzi und dem Vorsitzenden Marcel Bischofberger (Mittelthurgau).

Sind Sie zufrieden mit der Vertretung der Berg-Erler Interessen in der Raiffeisenbank Mittelthurgau – vorausgesetzt die Fusion klappt?

Ja sehr. Ich erachte es als sehr komfortable Vertretung, ganz speziell in der Bankleitung. Im Verwaltungsrat sind wir der Grösse entsprechend vertreten. Und ich bin absolut optimistisch, dass die Genossenschafter am Freitagabend in Weinfelden der Fusion zustimmen.

Weshalb wird die Raiffeisenbank Berg-Erlen überhaupt aufgelöst?

Wenn wir ein neues Bankenkon-strukt installieren würden, müsste eine neue Bankenlizenz gelöst werden. Das ist mit grossem Aufwand und hohen Kosten verbunden. Deshalb bleibt es bei der Raiffeisen Mittelthurgau und wir werden integriert.

Sind Sie selbst im Verwaltungsrat nicht mehr dabei?

Ja, das ist so. Aber es ist für mich ein sanfter Ausstieg ohne Wehmut. Es waren zehn sehr spannende Jahre im Verwaltungsrat. Nun kam der Moment, eine Weiche zu stellen für die Bank. Und da habe ich meine Optionen angeschaut und es tun sich mir neue Chancen mit sicherlich neuen Herausforderungen auf. Zudem bleibe ich Raiffeisen im Kantonalvorstand ja noch ein weiteres Jahr erhalten. (mte)

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