Für Stammkunden und Afrika-Fans

Die drei Afrika-Anlässe im Amriville waren ein Erfolg. Die afrikanische Kunsthandwerkausstellung fand grossen Anklang und zahlreiche Kaufinteressenten.

Daniela Ebinger
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Präsentierte Kenia: Jackson Leadero an seinem Stand im Amriville. (Bild: Daniela Ebinger)

Präsentierte Kenia: Jackson Leadero an seinem Stand im Amriville. (Bild: Daniela Ebinger)

Heisse Temperaturen und stimmungsvolle Rhythmen aus Angola und Westafrika versetzten die Besucher des Einkaufszentrums Amriville am Samstag wahrhaftig in afrikanische Stimmung. Die insgesamt drei afrikanischen Anlässe lockten bestimmt zusätzliches Volk ins sonst schon gut besuchte Einkaufszentrum. «Das war aber nicht unser Fokus. Vielmehr wollten wir den treuen Stammkunden als Ergänzung zur Fussball-Weltmeisterschaft etwas Spezielles bieten», sagt Center-Manager Urs Schach. Er blickt auf alle drei afrikanischen Anlässe und die Ausstellung zufrieden zurück.

Sie kamen bei der Bevölkerung gut an. Karl Irniger aus Bischofszell etwa besuchte jedes Afrika-Festival: «Ich liebe die Musik und die afrikanische Kultur.» Afrikanische Menschen seien viel lebensfreudiger als wir und mit weniger viel glücklicher.

Allfälligen Gewinn spenden

Auch kulinarisch war das Amriville am vergangenen Samstag afrikanisch angehaucht. Nebst den üblichen Grilladen wurde die senegalesische Spezialität Poulet Yassa angeboten.

Spezielle Aufmerksamkeit zog während der ganzen WM-Zeit die afrikanische Kunsthandwerkausstellung auf sich. «Es gab viele Kaufanfragen für die Ausstellungsobjekte», so Urs Schach. Was er aber mit den Objekten nach der Ausstellung mache, sei noch offen. Bei einem Verkauf würde das Amriville einen allfälligen Gewinn einem afrikanischen Hilfswerk spenden, versichert er.

Schmuck, Schuhe, Accessoires

Jackson und Margret Leadero aus Kümmertshausen verkauften an einem Stand Schmuck, Schuhe und verschiedene Accessoires aus Kenia. Dies sei sein Heimatland und Anlässe wie diese ermöglichten ihm, sein Land zu präsentieren, erklärte Jackson Leadero. Im Winter reist das Paar regelmässig nach Kenia, um die Spezialitäten direkt von den Einheimischen produzieren zu lassen.

«Damit bieten wir den Einheimischen in Kenia ein geregeltes Einkommen und fördern damit das traditionelle Kunsthandwerk», so Margret Leadero.

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