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«Für Kreuzlinger Verhältnisse kommt unser Angebot gut an»

Mitorganisatorin Barbara Hummel ist zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Public Viewing in der Bodensee-Arena. Jetzt greift sie nach den Sternen.
Martina Eggenberger Lenz
Barbara Hummel Mitorganisatorin Public Viewing Bodensee-Arena (Bild: pd)

Barbara Hummel Mitorganisatorin Public Viewing Bodensee-Arena (Bild: pd)

Frau Hummel, am Mittwochabend war bei Ihnen viel los beim Spiel Schweiz-Rumänien. Wie viele Eintritte haben Sie registriert?

Barbara Hummel: Unser Sicherheitschef hat mir gesagt, es seien knapp 1300 Personen in der Arena gewesen. Das ist hocherfreulich. Dafür, dass die Kreuzlinger bekanntlich eher skeptisch sind, was neue Angebote betrifft, sind wir sehr zufrieden.

Ist das der bisherige Rekord?

Hummel: Ja, beim ersten Schweiz-Spiel haben wir rund 800 Zuschauer gezählt. Eine grössere Fan-Gruppe gab es zudem beim Italien-Match.

Bei den anderen Spielen war also noch nicht besonders viel los?

Hummel: Man merkt schon, dass es im Moment noch nicht um viel geht. Die 15-Uhr-Spiele sind natürlich terminlich schwierig, die 21-Uhr-Begegnungen anfangs Woche aber auch. Die Leute müssen ja am nächsten Tag wieder zur Arbeit. Um auf eine schwarze Null zu kommen, rechnen wir mit 300 Eintritten täglich. Das sollten wir schaffen.

In früheren Jahren sind auch die deutschen Fans gerne zum Public Viewing bei der Bodensee-Arena gekommen. Wo sind sie geblieben?

Hummel: Bisher war die Reaktion der Deutschen eher verhalten, leider. Vielleicht hat das damit zu tun, dass die Deutschen eben doch lieber auf heimischem Boden schauen. Ich kann ihnen aber versichern: Wir sind hier sehr international. Ich habe auch ein deutsches Fan-Shirt und habe jetzt sogar extra kleine goldene Stern-Abziehbildchen gekauft, weil mir bei der Eingangskontrolle aufgefallen ist, dass viele Deutsche Fans noch mit den alten 3-Stern-Leibchen kommen. Ihnen möchte ich gerne den vierten Stern vom letzten WM-Titel schenken.

Apropos Eingangskontrolle: Das Sicherheits-Aufgebot ist auffallend gross. Ist das wirklich nötig?

Hummel: Es entspricht dem Zeitgeist. Und wenn etwas passiert, will man sich keine Vorwürfe machen müssen. Zum Glück ist bis jetzt alles friedlich abgelaufen. Wir hoffen, dass es so bleibt.

Mir ist aufgefallen, dass in der Halle geraucht wird.

Hummel: Offiziell ist das nicht erlaubt, aber man drückt da vielleicht ein Auge zu. Beim Jugendschutz beim Alkoholausschank sind wir hingegen sehr streng.

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