Für ihn ein logischer Schritt

ALTNAU. David Felleiter ist der erste Kandidat für das frei werdende Präsidium der Sekundarschulbehörde Altnau. Interne Konkurrenz ist nicht in Sicht, aber der Langrickenbacher Primarschulpräsident fände eine Gegenkandidatur spannend.

Marion Theler
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David Felleiter posiert vor dem Sekundarschulhaus in Altnau. Er möchte Präsident der Sekundarschulgemeinde werden. (Bild: Reto Martin)

David Felleiter posiert vor dem Sekundarschulhaus in Altnau. Er möchte Präsident der Sekundarschulgemeinde werden. (Bild: Reto Martin)

David Felleiter kandidiert für das frei gewordene Präsidium der Sekundarschulgemeinde Altnau. Als Präsident der Primarschulgemeinde Langrickenbach gehört er dieser bereits von Amtes wegen an. Für ihn ist es «ein logischer Schritt», und in seinem Umfeld habe er bereits sehr viele positive Feedbacks dazu erhalten, sagt er während seiner Presse-Vorstellung am Montag. Er will die Kontinuität der Behörde erhalten und damit «den Lehrpersonen den Rücken stärken». Von den Lehrerinnen und Lehrern sei der Erfolg der Kinder abhängig. «Wir haben hochmotivierte Leute, besser wird es nicht.»

Engen Kontakt mit dem Team

Die Fussstapfen des jetzigen Präsidenten Hans Feuz, der sein Amt Ende April abgibt, seien gross. Felleiter will einen engen Kontakt mit dem Schulteam pflegen. Die Lehrpersonen hätten sonst schon viele Neuerungen zu bewältigen. Mit seiner Kandidatur gebe es wenigstens in der Führungsstruktur keine Änderungen. Weil er selber schon seit gut fünf Jahren Mitglied der neunköpfigen Sekundarschulbehörde sei, kenne er bereits die meisten Prozesse. Aus der Behörde erwachse ihm keine Konkurrenz. Er spüre im Gegenteil die Unterstützung. Trotzdem betont er, dass ihn eine weitere Kandidatur freuen würde.

Die Sekundarschule Altnau habe bei ihren Abnehmern, den Lehrbetrieben und weiterführenden Schulen, einen guten Ruf zu verteidigen. Seitens des Kantons spüre man den Spardruck. Um den Steuerfuss halten zu können, verspricht sich Felleiter von der unter dem Namen Wasa gestarteten vermehrten Zusammenarbeit der vier Primarschulgemeinden des Sekundarschulkreises einige Sparmöglichkeiten. Insbesondere in der Informatik, der Buchhaltung und in den Sekretariaten. Sparen wolle man bei der Verwaltung, nicht bei der Schulqualität.

Viel Erfahrung mit Projekten

Seine Stärke sieht Felleiter im Vernetzen und darin, aktiv auf Leute zuzugehen. Zudem bringe er aus seiner Berufswelt viel Erfahrung mit, Projekte zu initiieren und zu begleiten. «Und ich kann gut zuhören.» Eher falle es ihm schwer, mal Nein zu sagen.

Bereits mit seinem Arbeitgeber abgesprochen sei bei einer Wahl eine Reduktion seines Pensums um 10 bis 20 Prozent, je nach Bedarf. Das Präsidium der Primarschule Langrickenbach wolle er sicher noch zwei Jahre behalten: «Dann schauen wir weiter.» Felleiter möchte sich der Bevölkerung präsentieren, auch ohne Gegenkandidaten.

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