Für die neue Saison bereit

ARBON. Grund zum Feiern gibt es im neuen Jahr bald einmal für die Crew des Seerettungsdienstes der SLRG Arbon: Die neue Einsatzzentrale am Hafen steht und geht im Frühjahr in Betrieb.

Max Eichenberger
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Im Rohbau steht die neue Einsatzzentrale des SLR-Seerettungsdienstes; links das Provisorium, das bald ausgedient haben wird. (Bild: Max Eichenberger)

Im Rohbau steht die neue Einsatzzentrale des SLR-Seerettungsdienstes; links das Provisorium, das bald ausgedient haben wird. (Bild: Max Eichenberger)

Bei nächtlicher Innenbeleuchtung nehmen Passanten den Pavillonbau mit der ungewöhnlichen achteckigen Grundform auf dem Hafendamm wie einen futuristischen Monolithen wahr. In seiner optischen Erscheinungsform für manche gewöhnungsbedürftig, ist der auf einer Fundation in Leichtbauweise erstellte Pavillon für die Sektion Arbon der SLRG ein Segen.

Lange erdauert

Denn die zweckdienliche Einsatzzentrale unmittelbar beim Steg, wo ihre Boote liegen, haben die Seeretter der SLRG lange erdauert. Der Rohbau steht plangemäss. Jetzt erfolgt noch der Innenausbau mit der Möblierung, ehe im Laufe des Frühjahres, noch vor Beginn der Wassersportsaison, die Einsatzzentrale in Betrieb genommen werden kann. Damit wird der Baucontainer, der seit beinahe zwanzig Jahren als Provisorium genutzt wird, ausgedient haben. Beim Container hatten sich immer mehr Mängel gezeigt: so war das Dach undicht und der Boden durchgebrochen. Zudem sind die Platzverhältnisse unzumutbar eingeschränkt. Den Bedürfnissen eines modernen Seerettungsdienstes vermochte das Provisorium längst nicht mehr zu genügen. Ein Teil des Rettungsmaterials und auch Taucherausrüstungen lagern heute dezentral. Auch für die Einsatz- und Pikettkräfte ist der Platz im Provisorium mehr als bloss eng.

Eine knappe Viertelmillion

Das wird sich mit dem Bezug des neuen Gebäudes nun bald ändern. Die Gesamtkosten mitsamt Einrichtungen belaufen sich auf rund 230 000 Franken. Knapp zehn Prozent bringt die SLRG Sektion an Eigenleistungen bei. Gönner, Spender und – über Eigenmittel – die Mitglieder tragen zur Hälfte an die Finanzierung des Projektes bei.

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