Führungswechsel bei der Feuerwehr Zihlschlacht-Sitterdorf

Im Zeichen des Wechsels und des Beisammenseins stand der Schlussrapport der Feuerwehr Zihlschlacht-Sitterdorf. Ernst Ackermann übernimmt das Kommando von Niklaus Schildknecht, der nach zwölf Jahren als Kommandant verabschiedet wurde.

Erwin Schönenberger
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Übergabe: Ernst Ackermann (l.) folgt auf Niklaus Schildknecht. (Bild: Erwin Schönenberger)

Übergabe: Ernst Ackermann (l.) folgt auf Niklaus Schildknecht. (Bild: Erwin Schönenberger)

Zihlschlacht. Einen solch gemütlichen Abend liessen sich die Angehörigen der Feuerwehr Zihlschlacht-Sitterdorf nicht entgehen. Die Männer und Frauen, die sich während des ganzen Jahres für die Sicherheit der Gemeinde einsetzen, fanden sich zusammen mit Partnerinnen und Partnern in der Mehrzweckhalle Zihlschlacht zum Schlussrapport der Feuerwehr ein.

17mal ausgerückt

Mit dem Lied «Aus der Traube in die Tonne» eröffnete der Feuerwehrchor Zihlschlacht den Abend, der ganz unter dem Motto «Veränderungen» stand. Unter der Leitung von Xaver Jans, dem Präsidenten der Feuerschutzkommission der Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf, wurde den Anwesenden ein Abendprogramm geboten, das neben dem offiziellen Teil auch viel Zeit für Beisammensein liess. Obschon es aus der Küche bereits nach Sauerkraut duftete, hörte man gespannt den Ausführungen des Kommandanten Niklaus Schildknecht über das zu Ende gehende Feuerwehrjahr zu. An der Alarmübung beim Restaurant Schäfli konnte die Feuerwehr Zihlschlacht-Sitterdorf beweisen, dass während des Jahres zielgerichtet geübt worden war. Der Inspektionsbericht enthält denn auch vor allem Lob für die gute Arbeit. 17mal rückte die Feuerwehr seit dem letzten Schlussrapport aus. Mehrmals machten die Brandmeldeanlagen in der Klinik und im Tiefkühllager Sitterdorf einen Einsatz nötig. Glücklicherweise waren es neben technischen Defekten nur kleine Vorkommnisse, die die Feuerwehr auf den Platz rief. Der grösste Einsatz war der Brand in der Gärtnerei Oswald in Sitterdorf.

Unfälle verhindern

Gestärkt mit einem besonderen Nachtessen in Form einer «Metzgete», konnte dann im zweiten Teil des Abends zum Höhepunkt, dem Kommandantenwechsel, geschritten werden. Nach Verabschiedungen und Beförderungen übergab Niklaus Schildknecht das Kommando in einem recht feierlichen Akt an seinen Nachfolger Ernst Ackermann. Dass Schildknecht während seiner zwölf Kommando-Jahre gute Arbeit geleistet hat, zeigten die Grussworte, die Geschenke und die stehenden Ovationen. Schildknecht tritt nun ins zweite Glied zurück, bleibt der Feuerwehr aber noch erhalten. Dass er vor dem Erreichen der Altersgrenze zurückgetreten sei, habe damit zu tun, dass er seinem Nachfolger ermöglichen wolle, dass dieser mindestens sechs Jahre Kommandant sein könne. Ernst Ackermann wünschte sich in seiner Antrittsrede eine Zeit ohne Feuerschäden und vor allem keine Unfälle bei Übungen und Ernstfalleinsätzen.

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