Frischgeföhnte Fussballschuhe

Der vierte Tag in Benicàssim stand ganz unter dem Motto «Ich brauch einen Föhn!» oder auch «Trainer, ich hab schwere Beine, ich brauch eine Pause!».

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Der vierte Tag in Benicàssim stand ganz unter dem Motto «Ich brauch einen Föhn!» oder auch «Trainer, ich hab schwere Beine, ich brauch eine Pause!».

Nach drei sommerlichen Trainingstagen erinnerte uns der Dienstagmorgen auf nasskalte Art und Weise daran, dass auch in Spanien nach dem Winter erst der Frühling kommt. Obwohl auch die Spieler des FC Amriswil im Zeitalter von IPod sowie IPhone angekommen sind und das Wetter vorab via App heiss diskutiert wurde, liessen sie ihr Trainingsmaterial über Nacht auf dem Balkon sprichwörtlich im Regen stehen. So blieb den meisten nichts anderes übrig, als morgens trotz Kurzhaarfrisur zum Föhn zu greifen.

Mit frischgeföhnten Fussballschuhen ging es zum Morgentraining. Schwerpunkte waren Schnelligkeit, Technik sowie Torabschluss. Pünktlich zum Mittagessen durften wir mit Gäbi und Asmer zwei Teamkameraden bei uns willkommen heissen. Die beiden brauchten nicht lange, um sich, wenn auch ungewollt, in Szene zu setzen. Waren sie doch fast die einzigen, die mit aufrechtem und stolzem Gang ihr Essen am Buffet besorgten. Dieser doch eher müde Eindruck des Teams entging unserem Trainer nicht: Er ordnete für den Nachmittag kurzerhand ein Regenerationstraining an.

Unter der Rubrik «Olé» berichtet der FC Amriswil eine Woche lang aus dem Trainingslager in Spanien.