Freiwillige wollen Flüchtlingen in Berg helfen

BERG. Die Berger Kirchgemeinden führten eine Veranstaltung über die Flüchtlingsthematik durch – nicht zuletzt im Hinblick darauf, dass einmal mehr Flüchtlinge in der Gemeinde untergebracht werden müssten. 50 Zuhörerinnen und Zuhörer kamen.

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BERG. Die Berger Kirchgemeinden führten eine Veranstaltung über die Flüchtlingsthematik durch – nicht zuletzt im Hinblick darauf, dass einmal mehr Flüchtlinge in der Gemeinde untergebracht werden müssten. 50 Zuhörerinnen und Zuhörer kamen. Fünf Referentinnen und Referenten berichteten aus ihrer Arbeit und von ihren Erfahrungen mit Flüchtlingen in der Empfangsstelle in Kreuzlingen und den zugewiesenen Eritreern in der Gemeinde Berg. Zwei der Referenten sind Direktbetroffene, das heisst, ihre Eltern waren als verfolgte Christen in die Schweiz gekommen.

Bitte um Materialspenden

Die Fragerunde wurde intensiv genutzt. Wie der Flüchtlingsstrom begrenzt werden könnte, wusste allerdings niemand. Vreni Kohli, die zurzeit fünf Flüchtlinge in Mauren betreut, bat um diverse Materialspenden, die gut gebraucht werden können: Kleider, Schuhe, Fahrräder und Schreibtisch. Im Empfangszentrum in Kreuzlingen seien auch Kinderkleider und Spielzeug sehr willkommen. Einige Freiwillige trugen sich in eine Namenliste ein. Sie erklärten sich damit bereit, Flüchtlinge in ihrer Gemeinde zu unterstützen. (red.)