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Frau Würmli nervt mit dem Apfel

Mit der Eigenproduktion «Tausend und eine Lacht» hatte der Comedyexpress an der Premiere im Kafi der Bildungsstätte die Lacher auf seiner Seite.
Hugo Berger
Olli Hauenstein als Baum im Wald, durch den Hänsel und Gretel ihren Weg suchen. (Bild: Hugo Berger)

Olli Hauenstein als Baum im Wald, durch den Hänsel und Gretel ihren Weg suchen. (Bild: Hugo Berger)

SOMMERI. Schön gedeckte Tische, ein feines Menu, guter Service: alles perfekt. Nein, nicht ganz: Auf der Bühne – pardon, im Filmstudio – herrscht Chaos. Dort versucht nämlich eine Filmequipe einen Film zu drehen. Leider sind die Hollywoodstars wie Leonardo DiCaprio oder Johnny Depp verhindert, aber die Schauspielerinnen und Schauspieler des Comedyexpress vermögen die Lücken problemlos zu füllen. Da ist etwa der lautstarke Regisseur, der den Stress nur dank vielen Kaffi-Express übersteht, da sind Märchenfiguren wie Hänsel und Gretel, oder Wilhelm Tell, der Schwingerhosen trägt und statt des Apfels die Glühbirne trifft, und da ist Olli Hauenstein, der in verschiedene Nebenrollen schlüpft, aber die Fäden der Handlung stets in Händen hält.

Der Biss in den Apfel

Die Zuschauer erlebten an der Premiere im Kafi Sommeri ein Theaterdinner der besonderen Art. Mit feinem Humor, Einfallsreichtum und schauspielerischem Können werden in kurzen Szenen klassische Märchen wie «Rapunzel», «Schneewittchen» oder «Rotkäppchen» parodiert. Die einzelnen «Märchenfilme» sind geschickt miteinander verbunden.

Den roten Faden, der sich durch die Handlung zieht, bildet ein Produkt aus Mostindien: der Apfel. Frau Würmli, die für die Werbung zuständig ist, nervt den Regisseur, weil sie während der Aufführung immer wieder versucht, den Apfel ins Spiel zu bringen. Sie setzt sich durch, zeigt anschaulich, wie herzhaft man in einen Apfel beissen kann, und fällt in Ohnmacht oder ganz märchenhaft in einen hundertjährigen Schlaf.

Duell der Prinzen

Gleich zwei Prinzen wollen das Wagnis eingehen, in das mit Regenschirmen beschirmte Schloss einzudringen, um die Schöne wachzuküssen. Welcher der beiden der Glückliche ist, wird von den Protagonisten in einem Duell entschieden. Ende gut, alles gut, dies galt am Freitag nicht nur für die Märchenfiguren, sondern auch für die Theaterpremiere des Comedyexpress.

Für die gelungene Aufführung wurden die Darsteller und die beiden Regisseure Olli Hauenstein und Peter Wenk vom Publikum mit langanhaltendem Applaus belohnt.

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