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Fotomesse statt Flohmarkt

Am 19. Juni finden die zweiten Photo Days Weinfelden statt. Die Organisatoren des Fotoclubs setzen anstelle des Gebrauchtwarenmarkts vermehrt auf Produktepräsentationen und Vorträge.
Mario Testa
Andreas Spielmann Präsident Fotoclub Weinfelden (Bild: Mario Testa)

Andreas Spielmann Präsident Fotoclub Weinfelden (Bild: Mario Testa)

WEINFELDEN. Grosse Fotomessen sind in der Schweiz rar gesät. Umso mehr gewinnt der Standort Weinfelden dank der Photo Days, die dieses Jahr zum zweiten Mal stattfinden, an Bedeutung. Trotzdem sei es nicht leicht, Aussteller von einem Auftritt in Weinfelden zu überzeugen, sagt Andreas Spielmann, Präsident des organisierenden Fotoclubs Weinfelden. «Der Standort Weinfelden ist für uns schon eine gewisse Hypothek. Vor allem die grossen Firmen sehen hier in der vermeintlichen Provinz nicht so viel Potenzial.»

Andreas Spielmann Präsident Fotoclub Weinfelden (Bild: Mario Testa)

Andreas Spielmann Präsident Fotoclub Weinfelden (Bild: Mario Testa)

Namhafte Aussteller sind dabei

Umso glücklicher ist Spielmann, dass er und die weiteren OK-Mitglieder für die diesjährige Ausgabe der Photo Days am 19. Juni von 9 bis 16 Uhr im «Thurgauerhof»-Saal doch namhafte Aussteller gewinnen konnten. Kamerahersteller Nikon präsentiert seine neusten Produkte, auch Fujifilm oder das Fachgeschäft Profot. Dazu kommen weitere Geschäfte aus dem Foto-, Video- und Multimediabereich wie fotochaestli.ch, Light+Byte oder Kropf Multimedia. «Ein Highlight ist sicher der Auftritt von Calvin Hollywood. Der Mann ist eine Koryphäe, wenn es um die Fotobearbeitung mit Photoshop geht», sagt Spielmann. Calvin Hollywood wird an der Messe am Morgen ein Live-Shooting durchführen und am Nachmittag aufzeigen, wie diese Bilder in Photoshop perfektioniert werden und wie Fotomontagen entstehen.

Aktivitäten für die Besucher

Auch die Besucher haben die Möglichkeit, an der Messe aktiv zu werden. Sie können mit ihrer Ausrüstung im Studio des Fotoclubs Models fotografieren, Vorträgen beiwohnen oder am Fotoflohmarkt auf Schnäppchenjagd gehen. «Der Flohmarkt verliert leider an Bedeutung, nicht zuletzt wegen der grossen Konkurrenz im Internet», sagt Spielmann. «Deshalb ist er mit 50 Tischen auch nur noch rund halb so gross wie zu früheren Zeiten, als der ganze Anlass nur des Fotoflohmarkts wegen stattfand.»

Es sei ein Spagat, gleichzeitig eine Messe und den Fotoflohmarkt durchzuführen. «Flohmarkt ist eher eine Morgenangelegenheit, die Messe eher am Nachmittag und Abend interessant. Wir müssen daher schauen, dass Aussteller beider Seiten zufrieden sind», sagt Andreas Spielmann. Die Festwirtschaft wird die für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Dazu ist der Eintritt zu den Photo Days gratis. «Wir wollen die Messe bekannt machen und sind daher auch gern bereit, zu investieren damit die Besucher keinen Eintritt bezahlen müssen», sagt Spielmann.

Besucher der ersten Photo Days Weinfelden versuchten sich vergangenes Jahr in der Studiofotografie. (Bild: pd/Fotoclub Weinfelden)

Besucher der ersten Photo Days Weinfelden versuchten sich vergangenes Jahr in der Studiofotografie. (Bild: pd/Fotoclub Weinfelden)

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