Fotografien als ein Kreuzweg der Erinnerung

ROMANSHORN. Sie sind in drei Jahren entstanden und sie bilden als 14 schwarz-weisse Fotografien einen «Kreuzweg»: Stephan Schenk will damit erinnern und konfrontieren. «Zum einen sind wir als Zuschauer mit hineingenommen in ein historisches Ereignis.

Markus Bösch
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Fotograf Stephan Schenk stellt Schwarzweissbilder aus. (Bild: Markus Bösch)

Fotograf Stephan Schenk stellt Schwarzweissbilder aus. (Bild: Markus Bösch)

ROMANSHORN. Sie sind in drei Jahren entstanden und sie bilden als 14 schwarz-weisse Fotografien einen «Kreuzweg»: Stephan Schenk will damit erinnern und konfrontieren. «Zum einen sind wir als Zuschauer mit hineingenommen in ein historisches Ereignis. Zum andern konfrontieren uns die Bilder mit Boden, Gras und Wiese mit dem Unfassbaren, dem Ersten Weltkrieg», sagte die Kunsthistorikerin Rebekka Rey am Freitagabend an der Vernissage der Ausstellung in Romanshorn. Der Fotograf Stephan Schenk ist selber betroffen mit diesem Teil der Geschichte, durch seine deutschen und österreichischen Vorfahren. Gleichzeitig hält er den Spiegel vor, ruft er persönliche Bezüge und Empfindungen der Zuschauer und Gäste wach. Und vor allem, so Rey, gelinge ihm ein glaubwürdiger Zugriff und damit auch Konfrontation mit einem geschichtlichen Ereignis, das wir nur als unfassbar bezeichnen können.

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