Fischsterben, Gülleeinträge und zu viele Pflanzenschutzmittel

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Die Berichterstattung über Fischsterben, Gülleeinträge und Überschreitungen des Grenzwerts von Pflanzenschutzmitteln sei keine Imagekampagne für den Thurgau. Nach Ansicht der grünen Kantonsräte Toni Kappeler und Jost Rüegg liegt im Hinblick auf die Salmsacher Aach ein Defizit vor, das eine vertiefte Untersuchung und Behebung der Missstände erforderlich macht. Die Kantonsräte reichten im April 2016 mit 27 Mitunterzeichnenden eine Motion an den Regierungsrat ein. Sie forderten die Teilnahme am Ressourcen-Effizienz-Programm des Bundes. Des Weiteren sollten einer Leistungsgruppe des kantonalen Amts für Umwelt 75 000 Franken zugesprochen werden, um die Lage zwischen 2017 und 2022 zu verbessern. Das entspricht 20 Prozent der Gesamtkosten. Für den Restbetrag würde der Bund aufkommen. Falls sich das Verfahren bewähren würde, soll es nach Wunsch der Motio­näre auf andere Fliessgewässer angewandt werden. (tva)