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Fische ködern die Besucher

KREUZLINGEN. Das Kreuzlinger Seemuseum hatte im 2013 mehr Besucher als im Vorjahr. Damit hat Museumsleiter Walo Abegglen ein erstes Ziel erreicht. Doch die Zukunft der Dauerausstellung lässt nach wie vor viele Fragen offen.
Michèle Vaterlaus
Frauke Dammert und Walo Abegglen vom Seemuseum posieren vor der Attraktion der Fisch-Ausstellung: Dem Märchenfisch Wuhubari. (Bild: Michèle Vaterlaus)

Frauke Dammert und Walo Abegglen vom Seemuseum posieren vor der Attraktion der Fisch-Ausstellung: Dem Märchenfisch Wuhubari. (Bild: Michèle Vaterlaus)

Das Seemuseum ist im Umbruch. Leiter Walo Abegglen hat viele Pläne, die einen Besuch noch attraktiver gestalten sollen. «Im Foyer soll ein kleines Café entstehen», sagte er an einer Medieninformation. Der Eingangsbereich soll offener gestaltet werden und auch Platz für einen kleinen Shop bieten. Rund um das Haus werden bald Banner aufgestellt, auf denen das neue Logo des Museums zu sehen sein wird. Das Logo ist aber noch nicht ganz fertig designt. Änderungen hat Walo Abegglen bereits bei seinem Amtsantritt vor rund eineinhalb Jahren angekündigt. Einiges wurde bereits umgesetzt.

Fragen der Zukunft sind offen

So sei die Zusammenarbeit mit der Primarschulgemeinde Kreuzlingen ein Erfolg, sagte er. Die Schulgemeinde bezahlt gemäss einer Vereinbarung einen Beitrag von 2000 Franken. Das Museum steht dafür für eine gewisse Zahl von Führungen zur Verfügung. Besonders geeignet sei die Sonderausstellung «Fische» gewesen. «Sie ist didaktisch sehr hochwertig», sagte Abegglen.

Zwei Dutzend Schulklassen seien zu Besuch gewesen. Die Besucherzahl ist im letzten Jahr von 5000 auf 7000 angestiegen. «Auch das ist der Sonderausstellung zu verdanken.» In den Zahlen inbegriffen seien aber auch Hochzeitsgesellschaften, die im Museum ihren Apéro einnehmen und noch eine Führung durch die Ausstellung buchen.

Ein kleines Filmstudio

Gut komme die kleine Film-Ecke an, die seit kurzem im ersten Stock eingerichtet ist. «Sie ist bescheiden, aber immerhin haben wir die Möglichkeit, Filme zum Thema zu zeigen.» Trotz der positiven Entwicklung seien nach wie vor viele Fragen zur Zukunft des Museums offen. Die Dauerausstellung ist nicht mehr auf dem neuesten Stand. Sie muss angepasst werden. «Dafür braucht es aber Ressourcen.» Und die sind beschränkt. «Wir finanzieren uns hauptsächlich über die sechs Wohnungen im Haus, die wir vermieten», sagte Abegglen.

Fledermäuse im Estrich

Hinzu komme, dass das Museum mit 1500 Quadratmetern Fläche enorm gross sei. «Eine Veränderung wird nur Schritt für Schritt umgesetzt werden können.» Frischer Wind wird eine neue Sonderausstellung bringen. «Im Jahr 2015 werden im Estrich die Fledermäuse zum Thema», sagte Abegglen. Dort stehen derzeit noch Puppen mit Uniformen der Seepolizei oder mit alten Taucheranzügen. «Während der Fledermaus-Ausstellung werden diese in den neuen Kulturgüterschutzraum im Schulhaus Seetal gebracht.»

Abnehmer für den Fisch gesucht

Zuerst findet aber die Finissage der Sonderausstellung «Fische» statt. Diese kann noch bis am 1. Juni besichtigt werden, danach zügelt sie nach Solothurn.

Übrig bleibt der grosse Märchenfisch Wuhubari im Gewölbekeller. «Die Kinder hatten viel Spass daran. Wir würden ihn deshalb gerne verschenken, beispielsweise einer Schule», sagte Abegglen. Findet sich kein Abnehmer, wird der Fisch jedoch entsorgt.

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