Feuerwehrleute Präsentationsgestaltung

48 Feuerwehrleute aus dem Thurgau holten sich im dreitägigen Kurs Tips und Ideen, wie das Feuerwehr-Handwerk anschaulich vermittelt werden kann. Gleichzeitig übten sie sich in der praktischen Umsetzung.

Stephanie Martina
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Feuerwehrleute beim Erfahrungsaustausch am Ende einer Lektion. (Bild: Stephanie Martina)

Feuerwehrleute beim Erfahrungsaustausch am Ende einer Lektion. (Bild: Stephanie Martina)

Im Kurs lernten die 48 Teilnehmer, welche alle in Kaderpositionen der Feuerwehr tätig sind, methodische und didaktische Möglichkeiten kennen, um das Feuerwehr-Handwerk anschaulich zu vermitteln. Anschliessend wurde die Theorie draussen in die Praxis umgesetzt. Die Handhabung des Seilwerks zur eigenen Sicherung war eine der Lektionen.

Visuelle Darstellungsformen

«Wir versuchen den Teilnehmern die zahlreichen Hilfsmittel zur visuellen Darstellung aufzuzeigen, die sie später in ihren eigenen Kursen anwenden können», erklärt Kurskommandant Hanspeter Wüthrich. Im Ausstellungsatelier konnten sich die Feuerwehrleute ein Bild der verschiedenen Materialien sowie der Gestaltungs- und Befestigungsmöglichkeiten machen. Darunter befanden sich unter anderem Papier, Folien, Neocolor, verschiedene Leime, Leucht- und Filzstifte. Ziel sei es, mit möglichst einfachen Mitteln ansprechende und kreative Präsentationen zu erstellen.

Ideale Infrastruktur

«Die Räumlichkeiten, welche die Kantonsschule Romanshorn bietet, sind für unsere Bedürfnisse ideal», berichtet Instruktor Hanspeter Wüthrich. Die Anlage biete genügend Schulräume, um die theoretische Basis zu erarbeiten, sowie einen weitläufigen Aussenbereich, um diese in die Praxis umzusetzen. In acht Klassen mit je sechs Teilnehmern im Alter von 20 bis 50 Jahren wurden Schwerpunkte wie Sicherheit und die Handhabung der verschiedenen Geräte behandelt. «Die Teilnehmer bereiten einzelne Themen vor, gestalten Plakate oder anderes Anschauungsmaterial für eine Präsentation, bevor anschliessend im Freien der praktische Teil spielerisch vermittelt wird.»

Erfahrungsaustausch

«Zu Beginn des Kurses gab es gewaltige Niveauunterschiede. Unser Ziel ist es, dass alle Teilnehmer nach dieser dreitägigen Weiterbildung ein hohes Niveau erreichen», erklärt Wüthrich. Dies geschehe durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch und das gemeinsame Suchen von Lösungsansätzen nach Beendigung einer Lektion. Der Kurs diene vor allem dazu, gegenseitig Tips und Tricks auszutauschen sowie neue Ideen zu sammeln und persönliche Schwächen aufzudecken.

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