Feuerwehr bekommt Platz

Der Bau für das neue Feuerwehrzentrum in Amriswil hat mit dem Spatenstich einen Anfang genommen. Die Stadt investiert in das Vorhaben 11,94 Millionen Franken.

Rita Kohn
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Bauleiter Otto Seger, Bauführer Beat Eggmann, Joachim Düring von der Bauverwaltung, Daniel Eggenberger von der Feuerwehr, Feuerwehrkommandant Markus Stamm, Architektin Anja Sturzenegger, Architekt Adriano Tettamanti, Stadtammann Martin Salvisberg, Stadtrat André Schlatter, Feuerwehr-Vizekommandant Andreas Bösch, Bauführer Flavio Conte, Bauherrenberater Urs Fischer, Stadtrat Stefan Meyer beim Spatenstich für das Feuerwehrzentrum Amriswil. (Bild: Rita Kohn)

Bauleiter Otto Seger, Bauführer Beat Eggmann, Joachim Düring von der Bauverwaltung, Daniel Eggenberger von der Feuerwehr, Feuerwehrkommandant Markus Stamm, Architektin Anja Sturzenegger, Architekt Adriano Tettamanti, Stadtammann Martin Salvisberg, Stadtrat André Schlatter, Feuerwehr-Vizekommandant Andreas Bösch, Bauführer Flavio Conte, Bauherrenberater Urs Fischer, Stadtrat Stefan Meyer beim Spatenstich für das Feuerwehrzentrum Amriswil. (Bild: Rita Kohn)

AMRISWIL. Stadtrat André Schlatter spricht von einem «grossartigen Anlass» und deutet auf die grüne Wiese hinter ihm, in dem die Spaten bereit stehen. Der Spatenstich, mit dem die Bauphase für das neue Feuerwehrzentrum in Amriswil eröffnet wird, ist von der Feuerwehr lange herbeigesehnt worden. Denn in den bisherigen Räumlichkeiten stösst die Feuerwehr längst an ihre Grenzen.

«Wenn die Feuerwehr aufgrund schlechter Bedingungen zu spät an einem Einsatzort ist und unter Umständen ein Todesopfer beklagt werden muss, ist das tragisch», sagt André Schlatter. Dieser Gedanke habe wohl eine Rolle gespielt, als die Amriswiler Ja sagten zu einer modernen Infrastruktur.

Speditives Vorankommen

Lange hat es gedauert, bis über ein neues Feuerwehrzentrum abgestimmt werden konnte. Sehr speditiv sei aber die detaillierte Ausarbeitung des Projekts verlaufen, lobt Schlatter die Zusammenarbeit mit dem Architektenteam, das den Wettbewerb gewonnen hatte und dessen Projekt nun umgesetzt wird. Es sei immer ein konstruktiver Prozess im Sinne der Sache gewesen, sagt Schlatter.

Sogar Keller genehmigt

Hatte es im Vorfeld der Abstimmung noch Kritik an der Kredithöhe gegeben, so leistete die Feuerwehr gute Überzeugungsarbeit. André Schlatter erinnert daran, dass die Stimmberechtigten das Vorhaben in zwei Tranchen vorgesetzt bekamen: zum einen als Kredit von 9,63 Millionen Franken für das Gebäude und zum anderen als Kredit über 2,31 Millionen für den Keller als zukunftsweisende Option. Beides hat im Herbst 2013 eine veritable Mehrheit gewonnen und wird in den nächsten Monaten Gestalt annehmen.

Die Visualisierung zeigt das künftige Feuerwehrzentrum Amriswil. (Bild: pd)

Die Visualisierung zeigt das künftige Feuerwehrzentrum Amriswil. (Bild: pd)