Ferienpass Bischofszell bietet ein buntes Programm für 270 Schulkinder

BISCHOFSZELL. Seit dieser Woche haben die Kinder in Bischofszell Schulferien. Zeit für den Ferien(s)pass. Organisiert wurde er von Andrea Huber und Helene Erni vom Gemeinnützigen Frauenverein.

Thomas Riesen
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Glück auf dem Pferderücken: Das Reiten ist gefragt. (Bild: Thomas Riesen)

Glück auf dem Pferderücken: Das Reiten ist gefragt. (Bild: Thomas Riesen)

Elf Kinder treffen sich am Nachmittag beim Haflingerhof der Eggerberger's in Bischofszell zum Reitplausch. Nach einer kurzen Begrüssung lernen sie, wie man Pferde striegelt und bürstet, sie sattelt und vor allem wie man reitet. Alle sind mit Begeisterung dabei, auch wenn nicht alle Erfahrung mit Pferden haben. Doch die Kinder werden schrittweise in die Materie eingeführt, und bald verliert das letzte Kind seine Angst vor den Tieren, die mehr oder weniger geduldig auf den geführten Ausritt warten.

Meist fünf Franken

Der Reitplausch ist nur eines von 21 Angeboten das Huber und Erni zusammengestellt haben und von den einige doppelt angeboten werden. So läuft seit 29. September bis zum 18. Oktober nahezu fast jeden Tag etwas. Thematisch bewegt sich das Programm in den Bereichen Sport, Basteln, Tanz, Essen, Spielen, Tieren, Handwerk und Besuchen bei Polizei, ARA und einer Pagageienzucht. Die Kosten liegen pro Teilnahmen zwischen fünf und zwanzig Franken. So unterschiedlich das Angebot für die Kinder des Kindergartens und der Unter- sowie Mittelstufe ist, so unterschiedlich ist das Interesse an den Programmpunkten. «Besonders gefragt sind die Besuche bei der Autobahnpolizei in Oberbüren, der Pagageienzucht Toth und der Thurgauer Kantonalbank. Voll belegt ist der Fotocomputerkurs, der zum erstenmal im Angebot ist», erläutert Erni.

«Planung wie eine Lotterie»

Weniger gefragt sind der Inline-Plausch, Stocktanz, Kindertanz, Pizza backen und der ARA-Besuch. Einige dieser Termine wurden mangels Interesse abgesagt oder zusammengelegt. «Es ist wie eine Lotterie», sagt Erni. Grundlage für die Planung sind Belegungszahlen, Ideen von aussen, das Echo von Eltern und Kindern auf Veranstaltungen, aber auch was andere Organisatoren bei ihrem Spiel(s)pass mit in das Programm aufnehmen und welche Erfahrungen sie damit machen. Unabhängig davon ist Erni und Huber aufgefallen, «dass es generell schwieriger ist die Kinder der Mittelstufe zu erreichen». Warum das so ist, wissen sie aber nicht. «Deshalb sind unser Zielpublikum vor allem Kinder der Unterstufe», so Erni.

Mehr Kinder als 2007

Seine Arbeit nimmt das Frauenduo im Frühling auf, und das Programm steht bis zu den Sommerferien. Nach den grossen Ferien wird das Programm in Umlauf gebracht, und Anmeldungen werden gesammelt. Dabei können sie auf die Unterstützung der Schule zählen. Über die Verwaltung erfahren sie die Zahlen der Kinder in den Klassen und können den Lehrern diese Programme zur Verteilung zukommen lassen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Wie zufrieden sind die Frauen mit den Anmeldungen für 2008, nachdem die Frist abgelaufen ist? «Gemeldet sind rund 270 Kinder, das sind mehr als im Vorjahr, und damit sind wir zufrieden», sagt Erni. Nun können sie nur noch abwarten und sehen wie es läuft. Bilanz wird beim Dankesapéro gezogen. Dort können die Kursleiter berichten, und diese Berichte bilden wieder die Grundlage für die nächste Planung.

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