Feldschützen reisen auf kürzestem Weg ins Wallis

ZIHLSCHLACHT. Die Zihlschlachter Feldschützen reisen im Flugzeug zum Eröffnungsschiessen des Eidgenössischen Schützenfestes im Wallis. «Ich fahre doch nicht vier Stunden für 30 Schüsse», erklärte Schützenpräsident Matthias Trunz, als es um die Teilnahme am «Eidgenössischen» ging.

Erwin Schönenberger
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Die Feldschützen Zihlschlacht auf dem Flugplatz Sitterdorf. (Bild: Erwin Schönenberger)

Die Feldschützen Zihlschlacht auf dem Flugplatz Sitterdorf. (Bild: Erwin Schönenberger)

ZIHLSCHLACHT. Die Zihlschlachter Feldschützen reisen im Flugzeug zum Eröffnungsschiessen des Eidgenössischen Schützenfestes im Wallis. «Ich fahre doch nicht vier Stunden für 30 Schüsse», erklärte Schützenpräsident Matthias Trunz, als es um die Teilnahme am «Eidgenössischen» ging. «Wir könnten doch auch fliegen!» Und wenn ein Zihlschlachter Feldschütze eine solche Schnapsidee hat, findet er schnell einige, die mitmachen.

Bevor im Wallis die Gewehre geladen werden, wurde am Donnerstagmorgen die Schützenschar selbst geladen, und zwar in drei Flugzeuge, wovon eines aber auf der längeren Piste in Lommis startete. Die drei Flugzeuge trafen sich sich dann im Raum Flawil. Und dann gab es erst noch ein besonderes Flugzeug für die gewichtigsten Schützen.

Anscheinend gibt es beim Schiessen ebenso hohe Preisgelder wie in anderen Sportarten, wenn man sich solche extravaganten Anreisen leisten kann. Oder ist es einfach der Spass am Aussergewöhnlichen, der eine solche Aktion möglich gemacht hat? «Die spinnen doch, die Zihlschlachter!», werden einige jetzt denken. Die Aktion wird aber sicher in die Annalen des Vereins eingehen. Da kann man nur noch «Guet Flug und guet Schuss» wünschen.