FDP erteilt der Stadt Aufträge

Die FDP Romanshorn will in der Stadtentwicklung vorwärts machen und gelangt mit einem Neun-Punkte-Programm an den Stadtrat.

Markus Schoch
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ROMANSHORN. Die Freisinnigen wünschen sich, dass die Hafenstadt Romanshorn ihr Profil weiter schärft. An der Hauptversammlung am Montagabend hat die Partei deshalb einen Forderungskatalog an die Adresse des Stadtrates verabschiedet. Grundlage sind die Empfehlungen, die über 100 Romanshorner im letzten Jahr im Rahmen von Workshops zum Thema «Begegnungsräume» erarbeitet haben.

Lagerhäuser attraktiver machen

Wichtig scheint der FDP, dass die seit langen Jahren leerstehenden Lagerhäuser der SBB am Hafen einer neuen Nutzung zugeführt werden. Um sie für Investoren attraktiver zu machen, müssen nach Meinung der Partei die Auflagen des Denkmalschutzes gelockert werden. «Für das Stadtbild sollte die Erhaltung der Fassade ausreichend sein», findet die FDP.

Weiter verlangt sie, dass der Stadtrat attraktive Rahmenbedingungen für Betreiber/Investoren von «innovativen, wasserbezogenen Freizeitaktivitäten» schafft und Gebiete definiert, wo Junge beispielsweise in einem Club dank liberalen Öffnungszeiten Party machen können. In Frage kommt nach Meinung der FDP das südliche Hafengebiet.

Romanshorn soll die Nähe zum See auch im Bildungsbereich nutzen. Die FDP möchte einerseits die Sek beauftragen, im Bereich des Wassersports die Einführung eines Begabtenförderungsprogramms zu prüfen. Andererseits soll die Stadt die Ansiedelung von wasserbezogenen Branchen und Ausbildungsangeboten aktiv fördern.

Starkes Gewerbe

Im übrigen erwartet die Partei klarere Strukturen im Betreuungsbereich mit definierten Leistungen. Und sie wünscht sich ein starkes, gut organisiertes lokales Gewerbe, «strategisch günstig positionierte Parkgebiete» im Bereich der Innenstadt sowie zwei neue S-Bahn-Haltestellen im Gebiet «Hof» und «Bad».